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Yevgeniy Breyger: Was lernt man ohne Absicht zu verzeihen? – 7 Prozessionen

KIOSK/antimon/LPM > Lyrikpreis München 2021
Foto: Ulrich Schäfer-Newiger
Yevgeniy Breyger:

Was lernt man ohne Absicht zu verzeihen? –
7 Prozessionen


I.

Durch Flammen schritt er zur Erfüllung. In Kinderstimmen
auf der Lichtung, linksrum umgefaltet. Dachstuhl-Brandinferno
oder strahlend Sonne? Atemklumpen. Verstecktes Treiben
um Gewebe, fortgeschafft zu Wasser. Durch Beständigkeit?
Entdeckte in der Blüte eines Veilchens den vermissten Oktaeder,
fuhr seine Kanten mit den Fingerspitzen ab und blitzte auf

zum letzten Mal. Wie Kohle alt, Erscheinung aus der Kreidezeit.
Dort wusch er sich – Wo die Figuren Hitze spiegeln,
wo umrisshaft Bewegung spricht von Antrieb, Abstieg
und Beschleunigung, wo jedem Schein ein Anfang folgt
und Takt. Er spuckte Blut. Sein kleinstes Maß war Licht
in einem aderlosen Schacht. Er trank von sich. Beschloss

zu wissen. Aber? Und. Nahm Gold als Medium für Farbe,
das Zwillingsteilchen überführt ins Fass Struktur. Er putzte
seinen Rumpf und schlief den Schlaf der Dotterblume.
Er bildete ein Schwefelderivat von Masse. Nutzlos, nicht
gemacht für solche Arten Energie. Bakterienwelt als Überrest
von Tiefseebeben. Zu früh zu spät. Und immer bereits fort

bevor in Sicht. Zurück zu Fuß. Ein Meister im Verhören
klarer Botschaft. Wie Strahlung, sanft ans Ohr gelehnt,
klang Rauschen ihm nach Wolfsgeheul, wie Medizin.
Sein Schatten zitterte in der Frequenz von Muschelkalk
bei Ebbe. Er war sein eigenes Fraktal und streckte seine Hand
nach meiner aus. Ich war sein Missgeschick, denn mitten

in elliptischer Verfolgung, blickte ich durch ihn hindurch.
Es gab ein Feld. Das Gras wich aus. Und ich erkannte
im Gesicht der Landschaft jene Züge, die ich bisweilen seh
im bösen Traum – Die eine Floskel, die durch Glieder zieht
und die Organe einfriert, längst vergessen, dann auf einmal
klar vor Augen. Er sagte mir das Wort und fuhr in mich hinein.

Nun wandeln wir zu zweit. Zu reißen Moose aus dem Schlamm,
zu pflanzen sie in unser Moor. In einem Körper zwar, doch je
für sich allein, zerstören wir die Aggregate. Mein Schatten,
loser Abdruck, schwächstes Glied, ich bin mit dir verwandt,
du bist nicht mehr als ich, du ziehst mich hinter dir an einer
Perlenschnur. Mein kaltes Unglück lässt dich nicht in Ruh.


II.

Als blaue Nadelspitze, kristallin, als Geisterfroschgesang
in einem unbewohnten Teich, streifst du umher und suchst
mein Spiegelbild, dich von ihm abzulösen. In Schichten
trockner Schlangenhaut gräbst du nach Einsamkeit.
Wenn meine Schuppenhand dich greift, verstummst du,
keine Regung mehr, erstarrst im abgebrochnen Laut.

Weil du mich tragen wolltest, bin ich frei. Ich gehe langsam
auf die Knie und lege mich zu den Valenzen. Dein Körper
speichert Dioxin, du bist ein Höllenartefakt, doch mich
hat bloß ein Mensch geboren. Ich trinke Wasser wie ein Tier
und schlafe manchmal ein. Ich bin ein braves Kind und
fessele mich selbst, ich folge treu dem Rat der Stimmen,

ist das falsch? Ich schenke dir ein Schleifchen, häng es um.
Ich leihe dir ein Kästchen, mach es auf. Ich bastle dir
ein Äuglein, spann es ein. Wo Raubbau von Verständnis
zeugt, hab ich den Hühnergott ins Holz gepflanzt, den du
nicht sehen darfst. Er spaltet sich zu Milchdampf und verströmt
Geruch. Am Anfang war das falsche Licht, es wies Partikeln

Werte zu und hinterließ ein Loch. Ein Sperling fliegt hinein.
Ich ziehe ihn an seiner längsten Feder wieder raus und halte
ihn dir vor. Du klar beschriebenes Objekt in fremder Schrift,
du untersagter Gruß, du Seiltanz abwärts, ich lasse dich
ertrinken. Blute aus. In jedem Regentropfen schwimmt
ein Bild, das mir die Richtung weist zu dir, nach innen.

Auf einer Wiese grast ein Wort, das dich beschreibt – Gleich-
gültigkeit. Hast du geträumt? Im Schimmerdunst der Abzug-
hauben fallen wir einander an, indem wir uns beweinen.
Erwarte alles. Folge niemand. Entwirre dein versteinert Haar
mit einem Knochenkamm. Am ersten Tag stand ich vor dir
mit Nägeln in der Hand und wollte Antwort wissen. Es war

ein Stich, ein ausgestanzter Kreis im Hautrelief, den du
vor mir verbargst, den du mir fernhieltst wie ersehnten Sturm,
der dich seither beschützt vor mir und treibt. Der dich
versteht und sich um meine Arme schlingt. Ich bin zu stark.
Am zweiten Tag gab ich dir Wurzelsaft in einem Krug,
am dritten leerte ich ihn selbst und lehrte dich die Sprache.


III.

Er pilgerte zur neuen Quelle und tippte seine Zeigefinger
an den Wasserspiegel. Da stiegen rings um ihn Kolonnen-
kreise aus der Erde, geschmückt mit Marmorsteingesichtern.
Er zog ein Häufchen Silber aus dem Wasser, er salbte achtsam
ihre Kanten und mischte Feinstaub zwischen die Atome.
Da quoll ein dunkler Sud aus ihren Augen und ließ sie sich

in Schaum verirren. Er malte mit dem Blick ein Riff ins Ufer,
er wollte mit den letzten Sonnenstrahlen Hochzeit spielen.
Da sprossen Knollenblätterpilze aus den Nebelwolken,
zerstreuten sich in Ascheschwaden. Wem kann ein Mensch
aus sich heraus begegnen? Er hatte nie ein Vogelherz
im Arm gehalten. Sein letzter Zufluchtsort war eine morsche

Pappel. Von Anfang an war er der Friedensbote, der ohne
Nachricht vor den Toren hoffte, die Gitter würden sich
verbiegen. Mit wessen Stimme rufen gelbe Käfer aus den
Sträuchern nach der Kinderwiege? Hoffnungsschübe.
Ertränkte Andersartigkeit verschwimmt im Äther. Trugbild?
Aufschub. Wenn Zeit sich wehrt, den Raum zu krümmen,

wünschen wir uns Schwerkraft. Ausgang? Endstein.
Er liebte seit jeher die Primeln und die Ringelblumen, die
weißen Blüten der Lupinen und die Hyazinthen. In ihren
Windungen erfuhr er Wachstum, erwärmte sich
an ihren schiefen Linien. Im sauren Duft der Schlüssel-
blumenpollen, verbrachte er die schönsten Jahre

seiner Jugend. Er pflückte Edelweiß von einem Fels,
an ihm zu riechen, da wanden sich die Marmorstein-
gesichter Richtung Norden. Er küsste zärtlich ihre aus-
gebrannten Lider und flüsterte sein wertvollstes Geheimnis.
Da spuckten sie ihm Krähenküken vor die Füße mit grauen
Flügeln und gezackten Schnäbeln. Er netzte ihre aus-

geblichnen Münder mit gequollnem Lindenhonig, er schnitt
sich selbst Kaskadenmale in die Rippen, um sie nicht zu
bedrücken mit vertaner Schönheit. Da formten Sägespäne
dünne Holzspiralen und bohrten sich in seine Lungen.
Er fing ein Häufchen Asche aus der Luft und streute es
in seine Wunde. Was lernt man ohne Absicht zu verzeihen?


IV.

Viel weiter als die Ringeltauben, flog der Mauersegler, noch
tiefer baute er sein Nest in die Termitenhügel. Die Eierschalen
knackten in der Zellulose, gebaren chronisch menschliche
Chimären. Soll mich dein ungelenkes Fragen treffen?
Mein Weg kann jede Wendung nehmen, ohne Altersklippen.
Ich werde dich in tausend Tagen nicht vergessen – Du bist

an meine Gegenwart gebunden. An einem lauen Morgen
während Frühlingsanfang, erreichten Dohlenweibchen
frische Baumbestände. Sie musterten die leeren Kronen
und bauten sich darin ein Heim aus Abfall. Da du nie
atmen lerntest, hast du einen Namen – Ich werde dich
über den Tod hinaus bezeichnen. Wo Spannungswellen

offen über Drähte gleiten und Stoffliches mit Klanglichem
vermengen, pulsieren Knoten aus zerbissnen Widerrufen
im Rhythmus steiler Flächenblitze zwischen deinen Lippen.
Ein Schnabel öffnet sich den Tropenwinden, warum soll er
auf Heiliges verzichten? Du folgst mir ohne Unterlass
mit wachsenden Pupillen – Ich möchte immerzu das Licht

für dich verschlucken. Das lose Bündel sein vor deiner
Kinderwiege, ein Vorrat Blättchen aus dem letzten Sommer
für den Winter, das schmale Messerchen auf deinen roten
Wangen. Willst du mir meine Zärtlichkeit verübeln? Zwei
Heimchen landen in Entfernung auf Zypressensträuchern.
Das eine hat bereits gegessen, wirbelt Staub auf.

Das andere quillt auf vor Pheromonen – Will Duft in Sprache
übertragen. Im Wasser windet sich dein Aufbegehren.
Du bist das Flache, ich das Gleiche, Leichte. Wir herrschen
über tote Elemente. Das erste Heimchen rasselt fröhlich
mit den Flügeln, das zweite stürzt sich in die Vogelmäuler.
Der Mauersegler fand die leeren Eierschalen. Warum

hast du die Küken nicht gerettet? Er setzte sich auf meiner
Schulter nieder und starrt dich seither an, so wird es immer
bleiben. Ich pfeife vor mich hin und drehe Pirouetten,
die Ringeltauben segeln durch die Lüfte. Das erste Heimchen
fliegt zu den Termiten, sie wollen sich in ihrem Kampf
verbünden. Das zweite trägst du in der Hosentasche.


V.

Das ist die Zärtlichkeit. In ihr ruht Empfängnis – Schimmernde
Wesen erblühen in Prismen. Das Himmelsgewölbe hängt unter
der Erde, die Erde liegt unter schmelzenden Steinen begraben.
Als einsame Rüstung? Die Steine sind schwerelos, schweben.
Im gelblichen Fell eines Pferdes die Ahnung vom Stürzen,
angezogen von Öl – Die Süße von Leugnung? Dann Umkehr

ins Kreisen um Beute. Die Sehnsucht der aussortierten Module
nach menschlicher Wärme. Wie Rost auf der Hand. Wenn
mein Herz zu atmen beginnt und ich einen Augenblick lang
nicht mehr weiß, wer ich bin. In Dankbarkeit tauch ich. Wenn
die Lunge beschlägt als wär sie ein Spiegel, für einen Moment,
mit der ersten Begegnung vor Augen, die mir je gehörte. Ich

kann mich erinnern. Die Schaukel im Sand war mein Körper,
nahm Farbe an, blich wieder aus. Uhrenlauf gegen den Zeitlauf,
bergen von totgeborener Zeit für die glückliche Zeit – Platinen
in Bäumen, elektrische Rufe der Zweige nach Strahlung. Ich
irrte. Mir war nicht beizukommen. In meinen Grüßen steckten
Fragen. Fragmentierte DNA-Ligasen pflanzten Zuckermoleküle

zwischen Worte wie „Geständnis“ und „Behauptung“, um
darauf in Ester zu zerfallen. Als ich dich mit Händen sah, wuchs
die Freiheit des Sehens – Bloß, um ins Folgern zu kippen.
Zukunftsglauben. Un-Berührung. Wenn statt Garn Viskosefäden
Wimpern an dein Antlitz heften, ohne es als Hülse zu markieren
von verbrauchter Würde – Willst du einen Reiz gebären?

In deiner Stimme die Sanftmut von Gletschern. Am Morgen
mein Zögern – Pulsieren von Schall. Nichts wird sich ändern,
solange ich glaube, dass Reste von Licht dich bewohnen, du
Krönlein aus Wurzeln des Nussbaums. Du schwarzer Sonnen-
strahl über den Wolken, zu schwach, zu durchdringen ein
löchriges Laub. Du führtest mich aus, denn ich hatte im Stillen

auf Abschied gehofft. Mich in Bitten nach Trennung versteckt,
wie ein reißender Strom, der am Tag Energie transportiert
in den Schalen von Krill, in den Panzern der Larven, um nachts
den Grund für ihre Trägheit zu beklagen – Kältewellen, Atem-
fristen. Ich sah mich ein einziges Mal, dich vermissen im Grün
einer mageren Alge, nie wieder schmolzen die Blüten der Lilien.


VI.

Ein Werk, ein Frieden, tausendfach verkleinert bis zur Größe
einer Drüse, um meinen Blick zu richten. Ein Harz, ein Huf, ein
Kupferstab, ein Ornament. Ein schneller Abschied ohne Spiel
wie eine Schlammlawine – heller Tag? Der Boden friert, der Atem
zieht am Nebelkleid der Jahresringe. Die Dunkelheit verwandelt sich
in Fieberglut, weil ich Gedanken fasse, als hielte ich den Abgrund

fest, der vor mir flieht. Darin durch das Vergessen watend, und wie
es langsam durch die Mäntel der Arterien dringt als uferloser heller
Gruß. In die Erinnerung an mich, die nicht versieben will
und doch das Bild verwischt zu einem Zwischenbild und Vorbild,
lad ich ein. Jetzt komm – verweile, hüte mich – ein dünnes
Schilfrohr, Bienenwachs, ein ungekämmtes Ziffernblatt, das

mir die eine Zahl verschweigt, die zu dir spricht, ein Vorrat
schwarze Politur für Ebenholz aus einer Zeit, in der Gesichte
tief ins Heute wiesen – und unnütz so viel Wärme, ohne Ziel.
Ein Licht, kein Stoß, kein Rufen aber Klang mit Druck verwandt,
ein Nadelöhr auf ewig eingeklemmt in einer Faust erwächst
zum Dorn, entsprießt der Lebenskraft der Spinnentiere, Glieder-

würmer, Quallen, dem wirbellosen Fleisch von vollgesaugten Egeln,
dem ewig Kriechenden im Staub, das vor dem Tod bloß einmal
den Kokon verlässt, in aller Farbenpracht erblüht, sich paart
und ohne Anspruch stirbt. Ich küsse ihre müden Panzer, ihre
rissigen Flügel, die geknickten Beinchen, streichle ihr getrocknetes
Gelee und sammle ihren aussortierten Schleim wieder ein.

Im ersten zahmen Wolf, in senkrecht steifen Lorbeerknospen,
aus meinen Händen auf dem Tisch spricht ein milder Winter
vom Frühling im Rücken dir Mut zu. Ein Stein, ein Blutfleck,
ein Verschwinden, ein stiller Fliegenpilz im Laubasyl, ein
Körper, den du am Parfüm erkennst mit einer plötzlich fremden
Spur. Ein Schlag auf ein Gelenk, ein Wissen um die Un-

umkehrbarkeit von Wind, ein gelbes Feld, das du aus deiner
Kindheit kennst und suchst in dir – Sieh alles sorgsam an
und lass es ziehn. Denn ich bin dein Verklingen, dein Motiv,
dein Unterschlupf und lebe bloß in diesem Augenblick.
Die Fieberglut verwandelt sich in Kalk, der Abgrund schweigt,
der Körper unterbricht seine Bewegung und wartet.


VII.

Zu einem Fest da Blumenköpfe umgekehrt nach unten sprießen
und Wurzeln blühen aus der Erde, am heißen Morgen,
da die Insekten Lieder spielen vom Verschwinden einer Wiese
Sauerampfer, träge wie ein Sonntagsvolk – Und Massen Klee
in jeder Farbe, junge Minze, entzweite Töne über Wiederkehr
und Auszug, Laub. Ein kleines Hoffen auf ein wenig Wasser

im Wandel hin von Luft zu Wind. Auf meinen Armen,
unermüdlich, Angst, in Adern eingefasst. Ein erster Zwischenruf
der Kältefront ergießt sich über Äcker, lässt Vögel zueinander
in die Schwingen ziehn und füllt die Schnäbel mit Gewicht.
Mein linkes Auge keimt zur Größe einer Feder, das rechte
schrumpft zu einem Punkt – Und ich weiß immer noch,

wer meinen Spuren folgt im Aufgalopp? Der Sichelmond?
Ein heimatloser Sumpf? Ein Tropfen Öl? Ich schäle mich
aus jeder Schlammschicht aus wie eine Nadel, unbefleckt.
Zu einem heißen Tag erscheint das Licht als Fadennetz,
will Körper lösen von der Bindung an ein stetes Ende
ihrer Wirkkraft – Illuminiert das allererste Tier in mir,

das wächst, gedeiht wie eine Knospe Tüll – Kein Blick
reicht hinter seine Bitten. In einem abgestellten Korb liegt
Pfand für die Gefangenschaft und zahlt sich ein. Der Rest
wirkt unbedeutend, fortgeworfen. Zudem – Ich frage mich,
ob jemand weiß, wie folgenlos ein Rinnsal Harz aus meinen
Händen quillt und sich verschwendet wie ein zweiter Atem.

Ob Gas zu Flüssigkeit gerinnt aus Scham und federweiche
Wellen Strom die Kabelhaut von innen hell erleuchten,
bevor sie die Geräte fluten – Wenn vor dem Zögern der Kopier-
maschinen beim Prägen eines Zapfens ein Pflanzenschatten
unbemerkt die Fläche schwärzt, verspätet sich ein Funke
aus Metall. Er wird aus Fügung alt, wird brechen in den Wald

aus Holz zu einem Tag da aller Anfang gültig. Falls Wort und Geste
wie zwei Schwestern, Kinder einer Anemone, sich nicht rühren,
harren und verkleben aneinander, um einer Strömung
Herr zu werden, so bitte, Geist von Schlamm, von totem Steinbruch
und vom kurzen Leben der Erze im Herzen der Minen, bitte,
Geist von Selbsterkenntnis der Schwerkraft, mich zu Tisch.


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