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Konstantin Ames: Neues vom Knie IX - XII

Neues vom Knie
Konstantin Ames

Neues vom Knie IX - XII


Wollte neulich einer völlig Unbekannten auf eine wirklich freundliche, zugleich zerknirschte, Email antworten: „Machen Sie sich nichts draus, wir lernen alle dazu.“ Fragte mich, ob es nicht schön wäre, fürs Dazulernen bezahlt zu werden. Aber sowohl Wort (dazulernen) wie Sache (bezahlt werden) sind Stummwortstummel …
„Wenn wir über Jemanden umlernen müssen, so rechnen wir ihm die Unbequemlichkeit hart an, die er uns damit macht.“ (KSA 5, Nr. 125)
All das hätte ich der Fremden, mit dem obendrein fabelhaften Namen, nicht schreiben können. Unverantwortlicheres nicht als geschwätzige Einsichten; Autobiografierende (od. was au. immer) sollten mit der gleichen Rücksichtnahme behandelt werden wie Ritzer*innen und Menschen mit lyrischem Rückgrat … jaja, blabla, ich böser Salutokrat …

Das rechte Knie voll Hass; das linke neidzerfressen; und pure Vereinfachung das Knie mittenmang, Beschwichtigung, Feuilleton. Und ob du wirklich richtig standst, siehst du, wenn das Funfact auf der Lanze keine Ähnlichkeit mit dir aufweist, sagt der Mond zum Mund vom Hund.

„... aber die Zahlen!“ ist ein kecker, darum schöner Versuch von Letztbegründung.
Sollte Kunst dazu jedoch die Letztbegrünungsmaßnahme abgeben, wäre Lunst, ihre Nachfolgerin, schon in Kraft und Amt. Lies mal wieder „weihnachten 1976“ vom Zahl.

Typische Lyriker- und eine weitere Innenfrage, ob du vom Satz oder vom Wort her kommst. Als ob Beichte und Bericht unterscheidbar wären … Wenn du Poesie suchst, lass die schicken Lyrikbändchen im Regal, lies Polizeimeldungen … „Fuchs erlöst“ …


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