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Joseph Beuys: Erforschung von Gegenraum

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Joseph Beuys
Erforschung von Gegenraum

(20. Juli 1964 – Technische Hochschule Aachen. Joseph Beuys wird von einem Studenten geschlagen.
Dazu sein Interview im Magazin „Kunst“)


„Das Wort Antikunst läßt sich natürlich nicht so bilden, wie das bei dem Wort „Antichemie“ möglich ist, da Kunst bereits die benannte andere Hälfte in sich hat. Kunst schließt Kunst und Antikunst in sich ein. Der Ausdruck bildete sich, sobald Musiker, Maler, Dichter Übergriffe auf Außerkünstlerisches gemacht hatten (Schwitters). Für mich: Raum und der bisher erarbeitete unzureichende und verschwommene Zeitbegriff – unser Leben zwischen Geburt und Tod ruft auf zur Erforschung von Gegenraum-Wärme-Zeit – unsterblicher Wesenskern des Menschen, Leben nach dem Tod. Von der Einsicht in diesem Zusammenhang (Antikunst) hängt es ab, ob wir zuverlässige Kontrollmöglichkeiten und Maßstäbe bekommen über das, was wir in Raum und Zeit machen.“
Aktrice, 1964
Bogenschütze, 1957 (Kugelschreiber auf Papier)
Teil der Auschwitz-Demonstration, 1956
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