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Gunnar Sohn: Die Irrfahrten der Bücher

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Gunnar Sohn

Die Irrfahrten der Bücher

Ein Abend in der Emil-Figge-Bibliothek führt von Einsteins Widmung an Otto Nathan über Mark Twain, Susan Sontag und Edgar Allan Poe bis zum Gedankenradio Upton Sinclairs und zum Bonner Bloomsday

In einer Bibliothek beginnt ein literarischer Abend selten mit Hitze. In Dortmund begann er mit 31 Grad und einer kleinen Aufhebung der Bibliotheksruhe. Dr. Joachim Kreische, Leiter der Universitätsbibliothek Dortmund, begrüßte die Gäste in der Emil-Figge-Bibliothek, sprach von einer Sammlung, die Walter Grünzweig über Jahrzehnte zusammengetragen hatte, von über 4000 Bänden nordamerikanischer Literatur und Kultur, von wertvollen Widmungs-exemplaren, Alltagsbüchern, Forschungswegen, Lehrspuren. Ein paar Dutzend besonders kostbare Stücke stehen längst gesichert. Andere Bände wirken auf den ersten Blick vertraut. Genau aus dieser Mischung entsteht der Reiz.

Kreische wählte dafür ein schönes Bild. Nicht die Summe einzelner seltener Stücke mache den Rang der Sammlung aus. Entscheidend sei ihre innere Ordnung, ihre Breite, ihre Pluralität, ihr Eigensinn. Anlässlich von USA@250, dem Programm zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, bekam die Präsentation ihren Rahmen. In einer Zeit, in der die politischen Repräsentanten der Vereinigten Staaten das Bild des Landes verengen, zeigt eine solche Bibliothek ein anderes Amerika: widersprüchlich, unruhig, literarisch, religiös, demokratisch, brutal, komisch, verletzlich, gelehrt, populär. Kreische dachte dabei an Bruce Springsteens Formel „Songs That Shaped Us“ und übertrug sie auf Bücher: Romane, die unseren Blick auf Amerika geformt haben.

Walter Grünzweig nahm diesen Gedanken auf, als er erklärte, weshalb die Sammlung George McGovern gewidmet ist. McGovern, demokratischer Präsidentschaftskandidat des Jahres 1972, Gegner des Vietnamkriegs, Opfer des Watergate-Einbruchs, Freund der Dortmunder Universität, war für Grünzweig eine amerikanische Figur, die Politik und Gewissen, Weltgeschichte und persönliche Erinnerung verband. Grünzweig erzählte von seinem Highschool-Jahr in Maine, von Wahlwerbung auf Französisch für McGovern, von späteren Begegnungen in Graz, Wien und Dortmund. Der Name McGovern auf einer Bibliothek ist hier kein Etikett. Er bezeichnet ein Amerika, das aus Streit, Anstand, Niederlage, Erinnerung und Literatur besteht.

Dann begann das Vorlesen.

Mark Twain auf dem Floß

Andreas Gruhn, Intendant des Kinder- und Jugendtheaters Dortmund, eröffnete den literarischen Teil mit Mark Twain. Er wählte eine Passage aus „Huckleberry Finn“, jene Mississippi-Welt aus Hitze, Wasser, Floß, Betrug, religiöser Erregung und rassistischer Gewalt. Gruhn kündigte an, dass im Text das N-Wort vorkomme. Er werde es lesen, weil es im Text stehe. Damit war der Raum sofort markiert: Twain lässt sich nicht glätten. Seine Komik lebt aus der Nähe zur Grausamkeit. Sein Witz zerlegt Verhältnisse, die man lieber fern hielte.

Die gelesene Szene zeigt den falschen König und den Herzog auf dem Weg zu einer Bußversammlung. Der eine betrügt fromme Menschen, der andere druckt einen Steckbrief auf Jim, den entflohenen Sklaven. Alles ist Theater. Predigt, Tränen, Bekehrung, Geldsammlung, Schwindel, Sklavenjagd. Twain führt den religiösen Überschwang des amerikanischen Südens so vor, dass sich Lachen und Entsetzen überlagern. Die Menge singt, stöhnt, schluchzt. Der Hochstapler nutzt den Moment. Am Ende zählt er das Geld.

Gruhn erinnerte anschließend an seine eigene Leseerfahrung. Er habe „Tom Sawyer“ und „Huckleberry Finn“ als Kind in einer vollständigen Ausgabe gelesen. Der zweite Teil, Hucks Fahrt mit Jim, habe ihn früh getroffen. Huck hilft einem entflohenen Sklaven und empfindet gerade darin ein schlechtes Gewissen, weil die Ordnung seiner Welt ihm dieses Helfen als Verbrechen beibringt. Auf dem Floß bricht diese Ordnung auf. Jim wird kein Fall, kein Symbol, kein Besitzstück. Er wird Freund. Twain legt in diese Konstellation eine der großen moralischen Bewegungen der amerikanischen Literatur.

Grünzweig verwandelte die Lesung danach in Buchgeschichte. Das Dortmunder Exemplar stammt aus der DDR-Reclam-Welt. In dem Band findet sich seine eigene Eintragung: Budapest, 15. März 1978. Als junger Amerikanistikstudent kaufte er DDR-Ausgaben in Budapest, teils Bücher, die in der DDR selbst schwer zu bekommen waren. Ihn interessierte, was ein DDR-Amerikanist über Twain schrieb. Karl-Heinz Schönfelder deutete den Roman marxistisch, keineswegs als Kinderbuch. Für die DDR-Literaturpolitik passte vieles aus der amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts ins Schema: Die bürgerliche Klasse jener Epoche konnte als fortschrittliche Kraft gelesen werden. Twain, Whitman, Poe, Cooper, sie alle fanden auf diese Weise ihren Weg in ostdeutsche Ausgaben. Bei der amerikanischen Postmoderne wurde es komplizierter; dort mussten Vorworte und Nachworte mehr Arbeit leisten.

So lag auf dem Tisch kein bloßes Reclam-Bändchen. Es war ein Stück Lesegeschichte. Amerika, gelesen durch die DDR. Twain, gelesen durch Marx. Ein Floß auf dem Mississippi, aufgeschlagen in Budapest, gelandet in Dortmund. Auch das ist eine Irrfahrt.

Susan Sontag und der Gott im Büro

Dr. Julia Sattler, Privatdozentin an der TU Dortmund, wählte Susan Sontag. Sie las aus „In America“, aus jener Passage, in der Gott selbst als Schauspieler erscheint. Gott trägt kein Königsgewand, kein Bauernkleid, er sitzt als Bürovorsteher am Schreibtisch, mit Kamm-garnanzug, Hauptbüchern, Landkarten und Tabak. Er plant, rechnet, schickt Menschen über den Atlantik. Europa leert sich in Richtung Amerika. Schiffe nehmen Bauern, Arme, Lesekundige, Analphabeten auf. Die neue Welt verspricht Land, Zukunft, Gleichheit vor dem Gesetz, Straßen aus Gold. Sontag macht daraus Theater und Verwaltung zugleich. Migration erscheint als Inszenierung, Theologie als Büroarbeit, Fortschritt als Kostümwechsel.

Sattler erzählte danach von ihrer frühen Begegnung mit Sontag. Schon in der Schule habe sie „Against Interpretation“ gelesen und daraus den Wunsch abgeleitet, keine Inter-pretationsaufsätze mehr schreiben zu müssen. Später, während ihres Studiums am Hamilton College im Staat New York, habe sie Sontag bei einer Lesung erlebt. Kurz darauf starb Sontag. Die Erinnerung blieb: eine Autorin, die auf der Bühne so wirkte wie auf den Fotos und zugleich lebendiger als jedes Foto.

Grünzweig griff Sontags Essay gegen die Interpretationsroutine auf. Literaturunterricht frage zu oft: Was hat der Autor gemeint? Sontag verschiebt die Aufmerksamkeit: Wie arbeitet ein Kunstwerk? Wie stellt es dar? Wie entsteht Wirkung? In diesem Sinn ist Sontag in einer amerikanistischen Bibliothek keine bloße Autorin unter anderen. Sie liefert eine Methode des Lesens. Sie verteidigt Form, Oberfläche, Energie, Klang, Arrangement gegen die schnelle Sinnentnahme.

Dazu kam die Frage der Übersetzung. Eike Schönfelds deutsche Fassung macht aus Sontags komplexem Englisch einen Text, der im Deutschen atmet, ohne seine Fremdheit zu verlieren. Gerade an der vorgelesenen Stelle zeigt sich das. Gott als Bürovorsteher, die Städte Europas, die Schiffe, die Beschleunigung, der alte Komödiant: Das alles verlangt Rhythmus. Sontag darf im Deutschen nicht glatt werden.

Grünzweig brachte noch ein Bild ins Spiel: Armin Mueller-Stahls Porträt Susan Sontags. Mueller-Stahl hatte Sontag in Berlin kennengelernt und auf dem Porträt notiert, sie wirke zerbrechlich, traurig. Grünzweig erinnerte sich anders. Für ihn war Sontag kämpferisch, präsent, widerständig. Erst nach ihrem Tod sei ihm das Leben hinter diesem öffentlichen Bild, mit Erfolgen, Kämpfen und Niederlagen, neu vor Augen getreten. Auch Sarajevo gehörte dazu, jenes belagerte Sarajevo, in dem Sontag Theaterarbeit leistete und über das sie schrieb. Eine amerikanische Autorin tritt hier als europäische Zeugin auf. Die Bibliothek öffnet wieder einen Seitenweg.

Edgar Allan Poe und das pochende Herz

Christian Kirsch, Leiter der Abteilung gedruckte Medien an der Universitätsbibliothek Dortmund, las Edgar Allan Poe. Er wählte „The Tell-Tale Heart“, gekürzt, konzentriert auf den inneren Druck, der den Erzähler zerreißt. Die Geschichte beginnt mit der Behauptung der Vernunft: nervös, ja, krank vielleicht, aber wahnsinnig? Nein. Gerade diese Abwehr verrät alles. Der Erzähler hört zu viel. Himmel, Erde, Hölle. Ein Auge verfolgt ihn, ein blassblaues Geierauge. Aus diesem Auge entsteht der Mord.

Poe hat die Moderne der Wahrnehmung lange vor der Psychoanalyse in Sprache gefasst. Sein Erzähler zerlegt den alten Mann, versteckt die Leiche unter den Dielen, führt die Polizisten durch das Haus und setzt sich ausgerechnet über den verborgenen Körper. Dann beginnt das Herz zu schlagen. Vielleicht schlägt es nur im Kopf. Vielleicht schlägt es im Text. Vielleicht hören es längst alle. Poe macht aus Schuld ein Geräusch. Die Sprache wird schneller, lauter, enger. Das Herz unter den Brettern übernimmt den Takt.

Kirschs Lesung passte zu seiner Funktion auf fast unheimliche Weise. Der Leiter gedruckter Medien las eine Geschichte, in der das Verborgene unter der Oberfläche liegt und wieder hörbar wird. Bibliotheken kennen diesen Vorgang. Man hebt einen Band aus dem Regal, öffnet ein Vorsatzblatt, sieht einen Namen, einen Preisaufkleber, eine Widmung, eine alte Eintragung. Etwas schlägt unter der Oberfläche. Es kann ein Herz sein. Es kann ein Jahrhundert sein.

Poe steht in Grünzweigs Sammlung für den amerikanischen Schwerpunkt des 19. Jahrhunderts: Cooper, Thoreau, Poe, Hawthorne, Melville, Twain. Diese Namen bilden keine Ehrenreihe. Sie zeigen, wie früh die amerikanische Literatur ihre eigenen Schattenzonen ausleuchtete. Twain bringt den Mississippi zum Sprechen. Poe bringt die Innenwelt zum Lärmen. Sontag später die Theorie des Lesens. Aus diesen Stimmen entsteht der literarische Bogen des Abends.

Einsteins Widmung als kleine Odyssee

Erst danach rückte die Widmung in ihrer ganzen Rätselhaftigkeit wieder nach vorn. Albert Einstein schrieb 1952 in den ersten Band von „Socialism and American Life“ vier Zeilen für Otto Nathan, seinen Freund und späteren Nachlassverwalter. „Dem lieben Otto Nathan / Dem Freund und Heiligen / Dies Buch über die Irrfahrten / seiner Kollegen.“ So lautet die Dortmunder Lesung. Auf dem großen Bildschirm öffnete Grünzweig die philologische Unsicherheit: Heißt es „seiner Kollegen“ oder „seines Kollegen“? Ein Buchstabe verändert den Blick. Im Plural erscheinen Nathans politische und akademische Gefährten. Im Singular rückt ein einzelner Autor, Herausgeber, Fachgenosse ins Licht.

Für diesen literarischen Abend genügt das Wort „Irrfahrten“. Es trägt die Odyssee im Rücken. Wer irrt, bewegt sich. Wer auf Irrfahrt ist, hat Kurs und Verfehlung zugleich. Er kommt an Inseln vorbei, an Stimmen, Verführungen, Monstern, falschen Heimaten. Einstein schenkt Nathan also ein Buch über Sozialismus in Amerika und nennt dessen Gegenstand eine Fahrt durch Irrtum, Suche, Hoffnung und Abweichung. Das ist ironisch, liebevoll, gelehrt. Es passt zu einem Freund, den er „Heiligen“ nennt. Es passt zu einer politischen Tradition, die in den USA Gemeinden, Parteien, Gewerkschaften, Reformmilieus, Exilkreise und akademische Studien hervorbrachte. Es passt zu einem Buch, das selbst eine Reise durch Antiquariate und Bibliotheken hinter sich hat.

Die Odyssee führte an diesem Abend weiter als bis Dortmund. In Bonn findet jedes Jahr vor der Buchhandlung Böttger der Bloomsday statt, jene Feier des 16. Juni, an dem James Joyce seinen „Ulysses“ spielen lässt. 2026 stand dort wieder Joyce auf dem Programm, den ganzen Tag: Dublin in Bonn, Leopold Bloom auf dem Bürgersteig, Lesestimmen zwischen deutscher und englischer Fassung. Joyce greift die antike Odyssee auf und legt sie in einen Stadttag, in Gänge, Gespräche, Körper, Kneipen, Gedankenströme. Die große Irrfahrt wird zum Alltag. Der Held sucht kein Troja mehr, er geht durch Dublin.

Einsteins „Irrfahrten“ und Joyce’ „Ulysses“ berühren sich in dieser Bewegung. Beide holen die Odyssee aus dem heroischen Fernraum. Bei Joyce wandert Odysseus als Leopold Bloom durch eine Stadt. Bei Einstein wandern Ideen, Kollegen, politische Bewegungen durch die amerikanische Geschichte. In Dortmund lag diese Bewegung auf einem Vorsatzblatt. In Bonn wandert sie jedes Jahr aus der Buchhandlung auf die Straße. Literatur macht solche Wege sichtbar.

Gedankenradio

Grünzweig öffnete noch ein anderes Fenster: Einstein und Upton Sinclair. Die Dortmunder Universitätsbibliothek besitzt Materialien zu Sinclair; der amerikanische Autor war im deutschsprachigen Raum vor dem Zweiten Weltkrieg außerordentlich präsent. Einstein und Sinclair korrespondierten. Politisch lagen beide links. Dann kommt jene Seitenlinie, die zunächst wie ein Irrlicht wirkt: Telepathie.

Sinclair veröffentlichte „Mental Radio“, ein Buch über telepathische Experimente, vor allem mit seiner Frau Mary Craig Sinclair. Einstein schrieb ein Vorwort beziehungsweise eine zustimmend-vorsichtige Vorbemerkung. Das macht ihn nicht zum Okkultisten. Interessanter ist etwas anderes: Einstein nahm das Phänomen ernst genug, um es nicht sofort dem Spott zu überlassen. Er sah, dass Sinclair sorgfältig beobachtete, und hielt die Frage offen, wie solche Wahrnehmungen zu erklären seien.

Der Titel „Mental Radio“ passt auf merkwürdige Weise zum ganzen Abend. Denn was geschieht beim Vorlesen? Ein Text verlässt Papier, Stimme nimmt ihn auf, ein Raum empfängt ihn, Gedanken wandern, Bilder entstehen in anderen Köpfen. Twain sendet vom Mississippi nach Dortmund. Sontag sendet aus Amerika über Migration, Bühne und Gott. Poe sendet ein Herzklopfen unter Dielen. Joyce sendet vom Dubliner 16. Juni nach Bonn. Einstein sendet vier handschriftliche Zeilen an Nathan, und Jahrzehnte später steht ein Publikum vor der Vergrößerung dieser Schrift.

Kein Wunder, keine Magie. Literatur ist Übertragung. Sie braucht Papier, Stimme, Blick, Gedächtnis, Zufall, Institution. Sie braucht Bibliotheken, die sammeln, und Leser, die wieder öffnen. Vielleicht liegt darin der schönste Sinn dieses Dortmunder Abends: Die Bibliothek wurde nicht gezeigt wie ein Besitz. Sie wurde zum Sender.

Amerika im Regal

Die McGovern-Bibliothek ist damit keine abgeschlossene Professorenbibliothek. Sie ist eine Landschaft aus Wegen. Bücher aus Maine, Athens, Philadelphia, New York, New Haven, Graz, Leipzig, Dresden, Budapest und Dortmund liegen darin nebeneinander. DDR-Reclam trifft Princeton University Press. Sontag trifft Mueller-Stahl. Twain trifft Schönfelder. Poe trifft den gedruckten Medienbestand. Einstein trifft Nathan. Sinclair trifft Telepathie. Joyce winkt aus Bonn herüber.

Das alles hätte leicht in der Aura des Einstein-Autographs verschwinden können. Der Name ist groß genug, um alles andere zu verschlucken. Der Abend tat das Gegenteil. Er zeigte, dass ein Fund erst dann Bedeutung gewinnt, sobald er in Lektüren eintritt. Ein Autograph braucht Kontext. Ein Buch braucht Stimme. Eine Sammlung braucht Erzähler. Ein Publikum braucht die Einladung, den Fund nicht bloß zu bestaunen, sondern ihn zu lesen.

So bleibt am Ende kein Denkmal, kein Vitrinenzauber, keine Gelehrtenfolklore. Es bleibt ein Satz Einsteins, der weiterarbeitet. „Irrfahrten“: Das Wort bewegt sich von Nathan zu Odysseus, von Odysseus zu Joyce, von Joyce nach Bonn, von Bonn zurück nach Dortmund. Es bewegt sich durch Twain, Sontag und Poe. Es berührt McGovern, Sinclair und die alte Frage, wie Gedanken wandern.

Manchmal steht die Literaturgeschichte in einem Regal und wartet auf Katalogisierung. Manchmal klebt auf ihrem Vorsatzblatt ein Preis von 35 Dollar. Manchmal muss sie erst laut gelesen werden, damit ihre Wege sichtbar werden.


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