Bettina Erasmy: tropfen verfangen regen in wasser
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Bettina Erasmy
tropfen verfangen regen in
wasser
du stachst
kleine scharfe muschelzähne
in mein fleisch noch immer kannte ich die regeln
nicht ich träumte von
seepferdchen die sich verausgaben der frage ob seelen schwimmen können
unbegreiflich
wie mir der unterschied
zwischen den knochenähnlichen küssen und einer beiläufigen
geste entgehen
konnte ich dachte an die nachmittage
im schwimmbad an eine reihe langer tage auf dem boden
des beckens
bevor ich geboren wurde
und
wenn mich etwas verletzte
ging es darum zu sehen wie ich die dinge besser in einklang
bringen konnte
in jenem jahr hungerte ich eine übung in ständiger bewegung war
zu glauben diese
welt existiere wirklich
im
tageslicht ich konnte sie sehen
umrisse kanten alles was man zu fassen bekommt glatte fließende
linien tropfen verfingen regen in wasser vieles hinzugefügt und
wieder gelöscht undurchsichtig und geblieben und
mich