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5 x Poesie

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5 x Poesie



am 15. Dezember um 20 Uhr im Lesecafé im Kunst- und Textwerk, München, präsentiert von der Literaturzeitschrift außer.dem:


Gerald Fiebig, vielseitig aktiv, z.B. will er 2014 für den Augsburger Stadtrat mit der Wählergemeinschaft „Polit-WG“ kandidieren, Experimentalmusiker und Lyriker, las slam-artig, artistisch schnell, z.T. in Reimen und/oder Binnenreimen, ohne Refrain, seine längeren Gedichte, z.B. Verse wie „wenn Gott dir den Stinkefinger zeigt“.

Andrea Heuser, die einen Roman bei Dumont in Vorbereitung hat, trug Gedichte für ihren neuen Lyrikband vor, der „Entsicherte Landschaft“ heißen soll – und zwar intime, zarte Verse aus dem Zyklus „Wenn Worte sagen: bau dir endlich ein Haus“.

Jan Kuhlbrodt, Gast aus Leipzig, stellte seine Übertragungen für die (2015 beim Verlagshaus J. Frank) geplante Anthologie halbvergessener russischer Autoren vor. Von der Wucht russischer gereimter Sprache angetan, überlege er, ob er nicht selber seinen eigenen kommenden Gedichtband mit Reimen versehe.

Nach der Pause las Karin Fellner Gedichte, die ein neues lyrisches alter ego präsentieren, Kirra – ein fiktiver Name ohne absichtlichen Beiklang. Die „närrischen“ Masken Quapla und Skarda sollen voraussichtlich nicht weiter verdichtet werden. (Vgl. ihr Portrait). Fellners Arbeiten waren kurz und interrogativ.

Schließlich entpuppte sich der Überraschungsgast als Dominik Dombrowski, der gerade im Literaturhaus ein sprachübergreifendes Seminar zum Übersetzen von Lyrik absolvierte. Er las drei Gedichte, die für den nächsten Band („Fremdbestäubung“) vorgesehen sind. Allseitig am besten kam die surreale „Serenade“ an, die parallel zum Ehealltag in einer mythischen Fischwelt spielt.

KK

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