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Sabine Scho: ekballein, wo fährt der dämon ein?

Gedichte


ekballein, wo fährt der dämon ein?



filum terminale
it‘s always hit me from below
sie halten mich aufrecht, das schon
aber sie machen mich flieger besteigen
und sagen, schau, man zeigt lohn der angst
solaris und champagner gibt es, um zu
vergessen, wo du eigentlich wohnst
dein ziel wirst du vermutlich erreichen
aber du kannst dich nicht erinnern
warst du bei christi beweinung?
situations have ended sad
du kannst dich nicht erinnern
man verteilte vielleicht ein glückshormon?
man könne dich nur schlecht erreichen
es ist nicht so, dass ihr nicht miteinander
könntet, du und dein dämon, nur der form
halber bestehst du noch drauf, es sei
eigentlich folgendermaßen gewesen, und
dass du dich gegen derlei intervention, allein
weil du das wort nicht mögen würdest
im prinzip gern verwehrtest, aber dir sei klar
ohne seine mechanik fehle dir wohlmöglich
jede motivation, er hält dich am laufen und
würde letztlich auch nur vermitteln
bei einer provision an spinalen nerven
und etwas sitzfleisch. man könne im duty free
auch noch einen schladerer kaufen
an austreibung sei da nicht mehr zu denken
yer gonna have to leave me now, i know


(Sabine Scho: unveröffentlicht, 2015)

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