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Jayne-Ann Igel: Ungebändigte tiere

Gedichte

Jayne-Ann Igel


Ungebändigte tiere

die alltägliche vergiftung von unten (cigarettes), doch nein, eher gesellt sie sich zu einer, die im
innern statt hat und schwellungen, druckstellen, grinde zeitigt, als ob der körper ein alter apfel,
oder ist es das selbst, das so hinfällig, in der vergiftung und ausdörrung von worten im
öffentlichen raum, der mehr ein käfig von zumutungen – ich sehe die stäbe an mir vorüber gehen,
als eingeschlossene ausgeschlossen, dieser widersinn von halbfertigkeiten und -wahrheiten,
vorüber ist nicht vorbei, jede fliege weiß das, die sich je in einem gatter verfangen –


[05/VII/2018]
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