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Jayne-Ann Igel: Abkunft

Gedichte


Jayne-Ann Igel


Abkunft




schlafen wir noch oder sind wir schon tot, in diesem jahr 17, morgens nebensonnen,
sommergrippe seit gestern, musste die runde kürzer fassen, links der mais, rechts die
roggenödnis, man hat den grauen abgeerntet, diesen verwitterten abgesang, den boden verschmerzt, da wächst nichts anderes mehr, und hatten das mal zukunft genannt,
industrien, batterien davon, glückselig- und sattmacher, als ob sie das utopia – heuer scheint
es eher die abkunft von allem …


[20/VIII/2017]

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