Fundstücke - Signaturen

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Fundstücke

Diskurs / Poetik
 
 

Das einzige, wonach ich in einem Gedicht suche, ist Offenbarung. Ich glaube, Dichtung ist heute ein echter Prophet, ganz besonders heute, wo all die verschiedenen Bibeln so laut babbeln, dass man die Wüstenruhe des schwachen Gedichts braucht, um zu hören, wie ein neues Wort geboren wird. Was das Gedicht offenbart, ist, was der Dichter nicht wusste - das ist die erste Prüfung. Wenn dich das Gedicht mit dem überrascht, was es dich gerade hat sagen lassen, oder deine Hand gerade hat schreiben lassen, dann sind wir auf gutem Wege.

Robert Kelly:
Interview, Teil 3
(2006, in Mütze #16, 2017)





24.06.2017

Dichter versuchen immer, Flüsse zu sein, formschön und seicht. Seid stattdessen Ozeane, weit und sehr tief. Und vergesst das Salz nicht.

Robert Kelly:
Gewissheiten - Die Maximen von Martin Traubenritter, 2 (in Mütze #15, 2016/17)
17.06.2017

Verwende kein überflüssiges Wort, kein Adjektiv, das nicht irgend etwas enthüllt!
Verwende nicht Ausdrücke wie 'dunkles Land des Friedens'! Sie trüben das Bild. Sie vermengen Abstraktes mit Konkretem. Sie kommen aus der mangelnden Einsicht des Schreibenden, daß der natürliche Gegenstand stets das angemessene Sinnbild ist.
Hüte dich vor Abstraktionen! Erzähle nicht in mittelmäßigen Versen, was bereits in guter Prosa gesagt wurde. Glaube nicht, daß sich ein kluger Mensch hinters Licht führen läßt, wenn du dich um die Schwierigkeiten der unsagbar schweren Kunst guter Prosa drückst, indem du deine Arbeit in regelmäßige Zeilen hackst!

Ezra Pound:
motz el son - Wort und Weise, 1957









10.06.2017

"Ich weiß nicht, ob man die Poesie definieren kann. Ich glaube, daß sie undefinierbar ist und in dem Augenblick entsteht, da wir den Dingen, die uns am meisten am Herzen liegen, die uns mehr als unsere Gedanken anrühren und bewegen und die zu unserem tiefsten Lebensgrund gehören, Ausdruck geben. Diese Dinge erscheinen uns dann in ihrer menschlichsten Wahrheit und in einer Erschütterung, die fast über die Kraft des Menschen geht und weder mit Tradition noch mit Arbeit bewältigt werden kann, obwohl Poesie weder ohne das eine noch das andere entstehen kann. Die Poesie ist also wirklich ein Geschenk, wie im allgemeinen angenommen wird, oder noch besser: sie ist die Frucht eines Augenblicks der Gnade, dem häufig - vor allem in den alten Kultursprachen - ein geduldiges und oft verzweifeltes Bitten und Suchen vorangegangen ist."

Giuseppe Ungaretti:
(in: Walter Höllerer: Theorie der modernen Lyrik, 1965)










04.06.2017

"Die Frage der Mitteilung, das heißt dessen, was der Leser davon hat, ist nicht vordringlich: erscheint dem Dichter sein Gedicht richtig, so kann er nur hoffen, daß die Leser es schließlich anerkennen werden. Das Gedicht kann eine Weile warten; die Zustimmung einer kleinen Anzahl teilnehmender und urteils-fähiger Kritiker ist für den Anfang genug; es ist die Sache künftiger Leser, dem Dichter weiter als auf halbem Wege entgegenzukommen."

T. S. Eliot:
Vers und Drama, II
1951




28.05.2017

"Sprechen wir also von Dichtung, die sich als Prosa tarnt? Hat es Dichtung nötig, sich zu tarnen? Vor dem Leser, am Ende gar vor sich selbst? Wohl kaum."

Uljana Wolf:
Box Office
(Münchner Rede zur Poesie) 2009
20.05.2017

Was sind die Kriterien, nach denen Sie auswählen?

Das kann man in der Kürze fast nur in Klischees bzw. mit Schlagworten beantworten. 1. Formbewusstsein; 2. im Gedicht sollte mehr stehen, als die dazu verwendeten Wörter bezeichnen; 3. Kenntnis der Tradition; 4. Erkenntnisgewinn; 5. Sprachbewusstsein.

Christoph Buchwald
Elf pragmatische Fragen
(in: Jahrbuch der Lyrik 2017)



13.05.2017

Das System der theoretischen Ästhetik und die Formensprache der Kunst haben das Ideal des Schönen spätestens seit der Romantik depotenziert und durch eine Reihe anderer Werte ergänzt (das Interessante, das Choquante usw.). Der kunstinterne Grund dafür ist das rastlose Streben nach Neuigkeit und Differenzgewinn; unschöne Reize waren dafür bessere Garanten als das Fortschreiben klassischer Schönheitsregeln. Doch auch externe Gründe mögen zu dieser Neuorientierung von Kunst und theoretischer Ästhetik beigetragen haben. Die Entthronung des Schönen in der modernen Kunst steht in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur ubiquitär werdenden Affirmation des Schönen in den alltagsästhetischen Moden, in Design, Werbung und Kosmetik.

Winfried Menninghaus:
Das Versprechen der Schönheit
(Kap. VII: Zur heutigen Signatur von Schönheitsarbeit und ästhetischer Selbstbegründung), 2003







06.05.2017

Und muss ich den genauen Sinn ermitteln? Ein geglücktes Gedicht ist immer mehr, als man über es sagen kann. Es speist sich niemals nur aus Worten und Anspielungen, in ihm wirken verschiedene Kraftfelder, Logik, Intuition, Emotion. Dockt ein Text in mir an, können mir Passagen voll absichtlicher Dunkelheit schlagartig einleuchten.

Christoph W. Bauer:
Das zweite Auge von Florenz. Zu Leben und Werk von Guido Cavalcanti.
(Zwiesprachen. Lyrik Kabinett, 2017)

29.04.2017

Vielleicht gibt es keine andere Art, das Sein zu verstehen, als durch Kunst? Schriftsteller selbst analysieren nicht, was sie tun; zu analysieren hieße hinabzublicken, während man auf einem Seil eine Schlucht durchquert. Diese Aussage soll den Prozeß des Schreibens nicht mystifizieren, sie soll nur die intensive innere Konzentration in ein Bild fassen, die der Schriftsteller braucht, um die Abgründe des bloß Zufälligen zu überqueren und sie dem Wort zuzueignen, wie ein Eroberer eine Fahne aufrichtet.

Nadine Gordimer:
Schreiben und Sein
(Nobelpreisrede 1991)





22.04.2017

Wir, die wir schlechthin meinen, es jederzeit mit einer Sprache aufnehmen zu können, die im Grunde genommen unbezwingbar ist, scheitern mit unserem ambitionierten Vorhaben schon zu Beginn unseres Feldzuges am bollwerkartigen Außenposten des Alphabets, gegen das wir hoffnungslos anstürmen, stärkt der Rest der alphabetischen Einheiten diesem doch unbeirrbar den Rücken, während wir selbst von Anfang an auf der Hut sein müssen, dass man uns nicht zuletzt in die viel zu offenen Flanken fällt.

Bülent Kacan:
Literaten oder Feldzüge
(Originaltext 2017)
© Bülent Kacan




15.04.2017

Von Zeit zu Zeit muß sich das Gedicht die Frage gefallen lassen, wozu es überhaupt da ist. Ein typisches Minderheiten-Problem. Entscheidend ist nun allerdings, wer das Gedicht nach seiner Relevanz befragt. Am fruchtbarsten ist es, wenn der Autor das selber tut. Nicht täglich, denn sonst schriebe er vielleicht keines mehr - aber doch immer wieder, denn dann schreibt er vielleicht ein besseres. Wobei es weniger darauf ankommt, wie der Autor die Frage beantwortet als vielmehr darauf, daß er sie ernsthaft stellt. Wenn daraus die Einsicht resultiert, daß ihm nicht zu helfen ist, befindet er sich auf dem richtigen Weg.

Rainer Malkowski:
Dreizehn Arten das Gedicht zu betrachten, 1
(in: Vom Rätsel ein Stück. Beiträge zum Werk des Dichters Rainer Malkowski, 2017 / Erstdruck; Akzente 48 (2001), Heft 1)


08.04.2017

Die schnelle Rhetorik randständiger Sprachen, offene Hermetik, von Orpheus im Studio eingesprochen. Orpheus nähert sich liebend den Sprachen, er nähert sich allen Sprachen: unter-schiedlos. Der Sänger-Dichter hält sich in der Nähe des Hermes auf, in der Nähe des Seelenführers Hermes, der viele Posten bekleidet, so ist er der Verwalter des Diebesschatzes der Sprachen, Fach- und Sondersprachen. Hermes, der Gott der Zitatkultur arbeitet auf seine nomadisch-viehdiebische Art am Projekt der Erinerung. Die Unterwelten sprechen ihre Welt-sprachen verschieden.

Thomas Kling:
Zu den deutschsprachigen Avantgarden
(Kap. Breitseite gesprochen)
2001





01.04.2017

"Es könnte sein, daß in aller Philosophie, fast gewiß in der gesamten Theologie, ein verborgenes, aber beharrliches Begehren lauert - Spinozas conatus -, das Begehren, dieser aufgezwungenen Knechtschaft zu entfliehen: entweder durch die Anpassung der natürlichen Sprache an die tautologische Genauigkeit, die Transparenz und Verifizierbarkeit der Mathe-matik (dieser kalte, aber inbrünstige Traum verfolgt Spinoza, Husserl, Wittgenstein) oder, auf rätselhaftere Weise, durch das Zurückgreifen auf vorsprachliche Intuitionen."

George Steiner:
Gedanken dichten
(Vorwort), 2011





25.03.2017

Ein Lied wie Ein Hund schlich in die Küche, das in acht kurzen Zeilen so ursprüngliche Themen wie Hunger, Sünde, Tod, kultische Trauer, Unsterblichkeit im Erinnertwerden abhandelt und in seiner Rondoform den nicht aufhörenden Reproduktions-zyklus dieser Themen betont - ein solches Lied ist pure Poesie.
Wir, die wir dem Neuen alles zu danken haben und das Geschäft des Änderns mit Eifer und Glück betreiben, stoßem hier auf ein mächtiges Bedürfnis nach dem Alten und Beharrenden. Dieser Widerstand kann unser Denken weiser machen. Das Neue ist nutzlos, wenn es nicht angestrebt wird, um sich zu bewähren, das Ändern ein Unfug ohne vorgestellten Erfolg des Änderns. So wie das Alte seine Tauglichkeit beweist durch die Fähigkeit, in Neues umzuschlagen, muß das Neue, taugt es was, umschlagen können in Altes. Bewegung ist nichts ohne Ruhe; ein Haufen Negationen allein macht noch keine Dialektik.

Peter Hacks:
Das Poetische, 3
(in: Kürbiskern 4/1966)











18.03.2017

Das Bild liegt tiefer als die Worte. Wenn er nachdenkt über die Einzelheiten des Bildes, verlieren sie sich schon. Er muß bedingungslos an den Wert eines Bildes glauben. Je besessener er vom Bild ist, je weniger er sich um die Anlässe des Bildes kümmert, desto überzeugender wird die erreichte Wirkung. Worte enthalten immer Fragen. Worte bezweifeln die Bilder. Worte umkreisen die Bestandteile von Bildern und zerlegen sie. Bilder begnügen sich mit dem Schmerz. Worte wollen vom Ursprung des Schmerzes wissen.

Peter Weiss:
Laokoon oder
Über die Grenzen der Sprache
(1963)




11.03.2017

Heute kann ich nicht an Symbole denken, ohne sie für die allergrößte der Mächte zu halten, ob sie nun bewußt von den Meistern der Magie oder halb unbewußt von ihren Nachfolgern, dem Dichter, dem Musiker und dem Künstler verwendet werden. Anfangs habe ich versucht, zwischen Symbol und Symbol zu unterscheiden, zwischen denen, die ich natürliche und frei erfundene Symbole genannt habe, doch die Unterscheidung hat mir schließlich so gut wie nichts mehr bedeutet. Ob ihre Kraft aus ihnen selber kommt oder sie einen willkürlichen Ursprung hat, ist von geringer Bedeutung, denn sie wirken meiner Meinung nach, weil die Große Erinnerung sie mit gewissen Ereignissen, Stimmungen und Personen in Verbindung bringt. Was immer die Passionen der Menschen zusammengetragen haben, wird in der Großen Erinnerung zu einem Symbol, und in den Händen dessen, der das Geheimnis kennt, bewirkt es Wunder und beschwört Engel und Teufel herauf. Die Symbole sind manngfaltig, denn alles zwischen Himmel und Erde steht in einem wichtigen oder unwichtigen Zusammenhang mit der Großen Erinnerung, und man weiß nie, welche vergessenen Ereignisse sie wie den Giftpilz und das Unkraut in die großen Leidenschaften verschlagen haben.

William Butler Yeats:
Magie, 7
(in: Gedanken über Gut und Böse)
1901
















04.02.2017

"Ein Gedicht antwortet allein der in es hineingesteckten Kraft oder allenfalls noch einer auf es gesetzten Hoffnung. Es ist durchdrungen von der Misere des Dichters, seiner Transparenz, seiner Verfallenheit an das Flüchtige, Unentschädigende, Narbende, Abendliche, aus denen immer wieder neue Anwendungen auf die Wirklichkeit erwachsen, eine Selbst-erhaltungstragik in der unentwegten Nähe zum Lächerlichen, die der Hang zur Vereinfachung und Allgemeingültigkeit mit sich bringt."

Gerhard Falkner:
Von der Poesie (1992)
(In: Bekennerschreiben, 2017)





25.02.2017

Es steht aber nicht schlecht um die Sache der Liebe, um die Sache der Poesie. Was wäre das sonst für ein nichtssagendes Wort: Baum? Was wäre das für ein stimmloses Wort: Nacht? Was wäre das für ein vergebliches Wort: Du?

Uwe Kolbe:
Dämon und Muse. (Münchner Rede
zur Poesie 17 im Lyrik Kabinett 2017)
18.02.2017

Ich sehe mich als jemanden, der der Sprache im Positiven wie im Negativen verfallen ist, der sexuelle Aspekt also, den Art-mann einmal erwähnt, zwischen Sprache und Dichter oder Dicherin. Der ist sehr wichtig: Die Sprache meinen und von der Sprache gemeint werden. Da ergibt sich das Unabsehbare und gerade Unabsichtliche eben durchaus, und das ist ja nun nicht am Reißbrett zu entwerfen. Insofern natürlich zum ursprüngli-chen Programm der Dichtung, eben dem Hermetischen stehend.

Thomas Kling:
Ein schnelles Summen
(Gespräch mit Hans-Jürgen Balmes und Urs Engeler, April 1994)
(In: Botenstoffe, 2001)


11.02.2017

"Der Schriftsteller", hat Ossip Mandelstam einmal notiert, "ist ein Gemisch aus Papagei und Pope." Als Papagei ist er Stimmenimitator, Adept und Nachplapperer der großen Verse und Prunkzitate der poetischen Altvorderen, als Pope beansprucht er bis heute - auch wenn er ihn nur subkutan oder im Gewand der Ironie in seine Texte hineinschmuggelt - den alten Wahrheitsanspruch des poeta vates für sich.

Michael Braun:
Papagei und Pope
Nachwort zur Anthologie
"Ansicht der leuchtenden Wurzeln
von unten", (Poetenladen) 2017

04.02.2017

„Ich sage: eine Blume! Und aus dem Vergessen, in das meine Stimme jeglichen Umriss verbannt, erhebt sich musikalisch, als etwas anderes als die gewussten Kelche, Idee selbst und lieblich die allen Sträußen fehlende.“

Stéphane Mallarmé:
Verskrise
1897
04.02.2017

Mein Dämon möchte, dass ich schreiend davonrenne, wenn ich einen Fehler mache, wenn ich mich irre. Er will, dass ich denke, ich bin so gut, dass ich perfekt sein muss. Oder gar nichts. Doch ich bin, ganz im Gegenteil: ein Wesen, das müde wird, gegen Schüchternheit ankämpft, mehr Schwierigkeiten hat als die meisten, die problemlos auf Leute zugehen. Wenn es mir dieses Jahr gelingt, meinen Dämon hinabzustoßen, wenn er sich erhebt, wenn ich kapiere, dass ich müde bin von meiner Tagesarbeit, müde vom Korrigieren der Aufsätze, und dass es eine nützliche Müdigkeit ist, kein Anlass, entsetzt loszuschreien, dann wird es mir nach und nach gelingen, mich der Wirklichkeit des Lebens zu stellen, anstatt davonzurennen, sobald es weh tut.

Sylvia Plath:
Die Tagebücher
(1. Oktober 1957)








28.01.2017

„Der Alltag wickelte mich ein. Ließ mich nicht los. Gewährte weder Empfindungen noch Worte, die zum Brandmarken, zum Neinsagen nötig waren. Lieferte keinen Stoff für einen Aufruf zum Optimismus. Daher nahezu als Regel: Zur Herstellung eines poetischen Erzeugnisses ist Veränderung des Ortes oder der Zeit erforderlich."

Wladimir W. Majakowski:  
Wie macht man Verse?
1926


21.01.2017

„Das diesen künstlerischen Gebilden innewohnende ästhetische Gesetz tendiert offenbar dahin, das Kalkül innerhalb des Sprachlichen zu durchbrechen, den mechanischen Charakter des Sprachlichen zu akkumulieren und über den Akkumulations-punkt hinaus wieder in ein Ursprünglich-Lebendiges aufzulösen; die Erkenntnis der Verdinglichungsstruktur auch des Sprach-lichen ist heute für den Künstler wesentlich.“

Johannes R. Becher:
Brief an die Frankfurter Zeitung 1923




14.01.2017

"Was mich an den Gedichten in Bann schlug, war die Fluidität ihrer iterativen Klanghaftigkeit, die Ebenen von Nicht-Bedeutung, von Klage als Klang, die Ausuferungen des Atems. Die Art, wie sich diese Klanghaftigkeit an der langue du fond [Grundsprache] des Lesers bricht als Überraschungsmoment, als Murmeln. Ähnlich wie das Übertreten oder Stolpern, das einen überwältigt, wenn man eine Sprache fließend spricht und plötzlich eine fremde zu lesen versucht."

Erín Moure:
O Cadoiro,
übersetzt von Uljana Wolf
(roughbook #037), Vorwort.
2016


07.01.2017

 
 
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü