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Elke Erb: Das Gedicht ist, was es tut - 5

Rezensionen


Jan Kuhlbrodt

Notizen zu Elke Erbs Berliner Rede zur Poesie


Notiz 5

Elke Erb notiert auf Seite 34 unter dem Datum April 2015
 
„Das Aus hat (wie
der Laut sagt)
keinen Garten.“

Ich hatte das bei der ersten Lektüre überlesen. Mittlerweile aber gehört es zu meinen Lieblingsgedichten. Kluges, denke ich, ist ohne Humor nicht zu haben. Und umgekehrt. Und ich höre die Autorin leise lachen, über meine Verblüffung vielleicht, aber vor allem, ganz bescheiden, aus Freude darüber, was Sprache kann.

„In mir heischt es, zürnt es.
Spürt. Wirkt. Werkstückt.“

aus: Es setzt auf mich (16. 10. 2004) S.23


Elke Erb: Das Gedicht ist, was es tut. Berliner Rede zur Poesie, Bd. 3. Göttingen (Wallstein Verlag) 2018. 88 Seiten. 13,90 Euro.
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