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Dénes Krusovszky: Wie schön es ist kaputtzugehen

Werkstatt / Reihen












Foto: Greg Bal

Krusovszky Dénes

Elromlani milyen szép lehet


Rossznak kellene lennem,
hogy erről mondjak valamit,
ahogy megyünk el, egymás
mellett, az milyen szép,
mint a busz kijelzője,
elromlani milyen szép,
minden megálló végállomás.

                  *

Nem éreznek semmit,
fáradtan mozognak, hideg szavak
kopognak egy betonkeverőben.

                  *

Aztán szabadnak lenni,
mint egy tárgy,
próbálom elképzelni,
egy kalapács például,
megfogod
és nincsen benne isten.

                  *

Soha nincs itt és beszél,
hogy elrontani milyen szép,
mondjuk szakállal az arcot,
de ami nincs itt, az beszél,
már nem jut eszembe semmi rólunk.

                  *

Egy hentespult a legelőről
vajon mit tudna mondani még?
 

Dénes Krusovszky

Wie schön es ist kaputtzugehen


Ich müsste kaputt sein,
um etwas darüber sagen zu können,
wie schön es ist, achtlos
aneinander vorbei zu laufen,
kaputt zu gehen, wie die LCD-Anzeige
im Bus, wie schön das ist,
jede Station ist Endstation.

                  *

Sie spüren nichts,
bewegen sich träge, kalte Worte
klackern rege im Betonmischer.

                  *

Oder frei zu sein
wie ein Ding,
versuche ich mir vorzustellen,
ein Hammer zum Beispiel,
du nimmst ihn in die Hand
und es ist kein Gott darin.

                  *

Nie ist er da, er spricht davon,
wie schön es ist, etwas kaputt zu machen,
z.B. ein Gesicht mit einem Bart,
aber was nicht da ist, das spricht,
mir fällt über uns nichts mehr ein.

                  *

Was könnte eine Fleischertheke
uns noch von der Wiese sagen?
 

 
Deutsch von Orsolya Kalász und Monika Rinck

(Erstveröffentlichung der Übersetzung)


Dénes Krusovszky (*1982 in Debrecen) ist Schriftsteller, Kritiker und Herausgeber. Er veröffentlichte bisher vier Gedichtbände sowie einen Band mit Kindergedichten, einen Essayband und einen Novellenband. Aktueller Gedichtband: Elégiazaj („Elegienlärm", Budapest: Magvető 2015)

In deutscher Sprache erschien eine Auswahl seiner Gedichte unter dem Titel Wie schön das Kaputtgehen ist (Stuttgart: Edition Solitude 2011) in der Übersetzung von István Orbán.

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