Christel & Armin Steigenberger: 2fell - Signaturen

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Christel & Armin Steigenberger: 2fell

Montags=Text
 
 
 
 
 
 
 


Christel & Armin Steigenberger:


2fell

Eine Kooperation,
vorgetragen als Bühnenstück am 28. Mai 2016 im Fraunhofer Theater München
und am 6. August 2016 in Grainau/Oberbayern




C&A: Voll in die Nostalgiefalle: Mein Herz ist ein Roadmovie ohne Abzweigungen.
C&A: Voll in die Nostalgiefalle: Mein Herz ist ein Roadmovie ohne Abzweigungen.
C&A: Voll in die Nostalgiefalle: Mein Herz ist ein Roadmovie ohne Abzweigungen.
C: 2 Fell A: 2fell C&A: 2fell!
C: Armin Steigenberger
A: Christel Steigenberger


C: 16.05.1999 Rom „Römische Skizze 1“
Ins verwaschene Rot am Piazza Navona
Musik Marmor und flirrendes Blau
– einen Taubenblick später –
Der Rosenverkäufer
ein Sonnenlächeln in Worte geflüstert
Gitarrenklänge setzen sich aufs Pflaster


A: 18.05.1999 Rom
Schreibmaschine kreuzt Corso über Chipsletten diagonal verschrägt Zebrastreifen
schnell! Hupkonzert Taxi ampelt umgeschaltet zwei Treppen Sakkomenschen Jojo-
umhüpft treppengeküsst Gas geben (con gas) einen Eissprung Obelisk entlang: vis-a-
vis Vatikan San Pietro treibt es Tiberbrücken hinauf rollerbladend auf die Ramp,
Spitze! wassersprudelnd rechts daneben wohin? woher? Antike futurismo aufgesäult
kaffeeschlürfend empor Augenblick von Trájan maritim Carabinieri bergab. Ruinen
autostrada beschleunigen Pina Coladas päpstelnd endlogisch Pizzeria. Kommando
Repubblica eventuell bombt assassino Stop!


C&A: Voll in die Nostalgiefalle: Mein Herz ist ein Roadmovie ohne Abzweigungen.
C: 2fell textet seit 17 Jahren. A: 2fell textet stets und überall.


A: 09.02.2003 Schloss Dachau
Dageblieben schloßwärts weiß zum Kaffee gesplitterte Mandeln ohne Pflichtherzen,
dafür mit Blick auf den Blick.
Weit, weit fliegt mein Wohnzimmer über die Täler, malt seine Kufen nebelfein in den
Tag, zwinkern, zwinkern, auf den Schneisen Rosen und Obst.
Kraus hängen Äste eisig glasiert. Mauern ohne Blümchen betonfrisch + Stuck ein
Herz in den Schnee bricht die Kruste musenbezirzt. Der kleine Hintergrund lockt
froh grau in grau ein Sonntagsvergnügen pianissimo hineingewalzert die
Glastrennwand, sonnenbedeckt (…) bekränzt + begrenzt das Geigenbad.
Shocking orange brennen Vögel zum Schutz des Schutzes gesichert, knöcheltief waten
Dukaten + Öl, dreht und wendet allerlei Pelz, schmilzt Tischtuch und echten
Blumenstrauß mit Porzellanknospen und Leu.


C: 03.09.2007 Ballyhack, Hafenmauer
Anlanden, auslanden, einlanden, eilanden, einsam, steinsam, algenbemooste Stufen
ebbwärts gestrandet, als abgerundeter Hafenmensch hell und gut!
Die Füße im Wind ist mir zu kalt, schnalzen die Zehen vor Glück (…) die
verbleichenden Rettungsringe enden im Sand eine Grenztangerfahrung, die 2. Fähre
eine Schicht mehr schwarze Algen verankern Verbootenes (…) Kommt wieder Sonne
auf uns zu mit Rückenwind werden Fische gemessen und alle sprechen maritim
verschiedene Schlauchbootidiome montags modern und werkstattbeschrieben.


A: 06.05.2005 Kreta, Mirtos, Café am Strand
Bitte ein kleines Minoan settlement mit funktionierender Brandung, bitte noch zwei
neue Klapphandys aus dem Sand, mancher macht schon auf Lebensabend mit
Samsung-Komboloi, was diese Dichter immer am Meer abdichten wollen, schmeckt
nach Kindheit und knattert mit Mopedschwüngen den dornigen Hang, sitzt am Meer
und blüht.


C: 01.05.2009 Starnberg am Steg
Rückwärts in den Mai schwappt die Bootswerft, die Rothaarige und die Karma-
Polizei im milden Licht. Mathilde hat milde, gedämpfte Gelüste, lüstern illustriert im
Panoramablick, Super-Illu. Trallala auf dem Laufsteg blühen die Bäume, kreischen
die Möwen für 10,- € Honorar, sechs Cent Tantiemen auf der Sonnenterasse mit
Kreuzschlitzschrauben und himmelblauen Füßen ins Wasser wußt ich’s genau. Im
Freibad noch nie gestolpert über Undosa geholpert, noch nie! Ein oder zwei Jahre ist
es her oder hin oder wieder Frühlingsfreuden, die Seeshaupt, die Berg, die Tutzing
und die Bernried kann ich mir vorstellen, stell dir vor.


A: 28.06.2015 Europa Center Berlin, vor der Gedächtniskirche
Hier rauscht es anders als zu anderen Zeiten, wo es noch heroischer Krieg & Frieden
im Gedächtnis blaues Glas und Amselsang uns abfotografiert die große
Verbrüderung, der Horror, der Schreck! Der grundlose Tipp- und Trickfehler
versenkt sich im Brunnen mit Geplatsch Hand in Hand arbeiten, Hund frisst Hund
und die Spinne denkt sich nichts, schaufelt sich Tiramisu ins Mäulchen solange noch
Zeit ist für Berliner Art und Weise.


C: 09.09.2012 Flugzeug München → Philadelphia
Uneigentlich auf halbem Weg sehe ich schwarz, ich höre es passiert nichts in Reihe
24 tout petit peu: Ortszeit wandernd. Entfernung zum Zielort, ja, ich weiß Brocken
von Actionthrillern oder Sudoku, das Gegenteil von langsam gut oder etwas dunkelt
mir.
Warum haben wir Angst? Behinderungen? Illusionen?
Wir sind eine Illusion, Geschwindigkeit über Grund zu lachen und im Mund die
voraussichtliche Ankunftszeit mit Sumpf hinter dem Haus, oder nach Novosibirsk,
wo es warm ist. Nicht allzu warm bepelzten Tieren it‘s frozen in den Kästchen usable
for flotation im Notfall, immer nur im Notfall bei Lusthanfa lächeln sie nett. Mach
0.829 ist eine irreale Ortszeit nahe Charlotte die zurückgelegte Entfernung liegt
hinter uns wie altersschwache Kulis. Es sind die Dinge, die wichtig sind.


A: 30.04.2012 Rhodos, Asklipio, Taverna Niko
Es kommt ein großes feines zwei Wochen Sonne zwischen Katz und Hund, Kirche
und Castro einquartiert duftet der Kaffee, schmunzelt ein Delphin und niemand weiß
warum.
Sehr gemächlich erkunden wir die Fundstücke beim griechischen Kaffee, Zucker, Eier
und Meer. Ein kleiner Spatz Herzen in allen Sprachen, wie viele Spatz heiß es doch
schon ist, kommutativ gesehen, am Ende ist alles Metapher.


C: 09.11.2014 Malta, Marsaxlokk, Port View
Abends hört man hier offensichtliches Gerausch über dem Hafen, heftige
Dunkelheiten und nur 1x warm auf dem Dach eingetunkt in das Ney-na-na-na und
Kristal Water.
Der Goldstandard mit Goldcar unterwegs zwischen den Steinen, zwischen Disney und
Verfall nur Fahnen im Wind.


A: 16.11.2014 Gozo, Marsalforn, Smugglers’s Cave
Das geht nicht, das will keiner in der warmen Jacke viel Pistazie und ein
Extrakännchen, lacht mich aus der Windrichtung jeden Tag andere Geschmäcker und
heiß! Kopf an Kopf sind wir durch die Sonne, wir sind doch von Salzpfanne zu Saline
und über den White Knoll mit Mayo und Salz und in Stein gemeißelte Fantasie eines
erfundenen Autors und seiner Graziella, die fängt ihre Männer mit Speck.


C: 09.01.2015 Karthago, Thermes d’Antonin
Hannibal hinterließ uns seinen großen Katzenkalender, dessen Dimensionen jedes
römische Bad für 1,6 Dinar sprengen. Aus Spaß wurde eine 15m hohe Säule
aufgerichtet ins pure punische Licht, damit die trickreichen Händler uns wecken,
wenn wir daneben das Meer in Griffweite.


A: 08.01.2015 Yasmine Hammamet, Café Mistral
Das kann ich dir schon sagen, wo hier der Bartel früh mittags abends seine Füße in
die Brandung stellt, wo er seinen Wanst am kalten und heißen Buffet reibt. Und ich
sag’ noch: World-wide-roaming, jeder und jedem gram, auf der Flucht vor dem
Zusammenhalt der bekannten Größen Liebe, Hass, Zucker, Milch haben wir unsere
Spur verloren, sagen „kusch“ zu Stubenfliegen und sehen unseren Fingern nach, wie
sie das Viechzeugs zerbröseln, am Ende.
Hautalterung, sage ich dir, ein Nachlassen der Muskelstraffung beim Nachdenken:
überall Spuren von Menschen und so ist man ungeschützt, so hat man Gefühle für
heiße Schokolade und ihre ganze tiefe braune süße Metaphysik, Metaphernphysik,
wir wurden zu Milch.

C&A: Voll in die Nostalgiefalle: Mein Herz ist ein Roadmovie ohne Abzweigungen.
C: 2 Fell A: 2fell C&A: 2fell!
C: Armin Steigenberger
A: Christel Steigenberger
C: Produziert Erstaunliches in erstaunlichen Mengen
A: Produziert Konzises in konzisen Mengen

C: Schreibt Prosaisches, Dramatisches, Essayistisches, aber vor allem Lyrik, Sonette,
Oden, Experimente, Collagen, Lyrik und noch mehr Lyrik und Lyrikkritik

A: Schreibt Zivilisationskritik, Gesellschaftskritik, sehr kritisch und kritisch, politisch
und psychologisch, Text und noch mehr Text und Kurzprosa und Kurzprosa und
Lyrik

C: Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift außer.dem, Schreibworkshops und
mehr
A: Redaktionmitglied der Literaturzeitschrift außer.dem, Schreibworkshops und
mehr

C&A: Seit über 17 Jahren gemeinsames Leben und Schreiben


C: 08.07.2014 Hrad Ostroh, Hof der Vorburg
Hier haben alle Wald- und Wallensteine Vergangenheit mit Bachstelze, Spatz und
Schwälbchen: Was des Kaisers ist, ist der Brieftaube in detailgetreuen Replikationen
imaginärer Staaten ein Sammelsurium aus Besitz, Recht und Ehre zeitgemäß
rekonstruiert. In der feudalen Gesellschaft gab es W-Lan auf den Zimmern, ehrbare
und ehrlose Chippendalesofas mit dem Duft alter egerländer Oger aus meinem ganz
privaten Böhmerwäldchen.
Er war ein Verräter aus der Gnade gefallen banned for life ins klinisch tote
Goethejahr, das ging damals ganz schnell: Don’t feed your Henker mit Lauf- und
Sitzschuh doppelfunktional in den Glaubenskriegen mit trüber Mätresse intrigierte er
in seinem Neorokokowohnzimmer mit den Fräuleins von links und zu rechts
overwhelming. Wir starten dann richtig durch so ganz absichtslos glücklich hinter
meterdicken Mauern Jünglinge in schickem Dress, Scharfrichterlike motiviert mit
kleinen Schweißtropfen den Eid ablegen für das egerländische Fachwerk im
Taubenschlag Welt. Weltweit keinen Fetzen Verstand in der Vorstadt nur
wohlgenährte Tschechen mit großer Weidefläche und einem guten, treuen Freund an
der Seite, der die wechselhaften Lebens- und Liebeswandel der angereisten Herren
weder noch.
Das waren andere Zeiten, metaphysisch angehoben, in denen man von Steinheim
oder von Neipberg herbeigebrettert zum Lehen bekam. Bekam auch ich ein
Bleiberecht im tschechischen Gesamtherz Euregio Egrensis in bleigefasstem Glas
einfach mal Unrecht vergessen und an Wetterberichte glauben.
So lange hier noch Verhandlungsbasis herrscht, auf der Romantiker ihre grünen
Kehlen dokumentieren können, im headquarter der netzaffinen Archivare zum
adipösen Paar des Monats gekürt der leibhaftige Aff‘!


A: 09.07.2014 „Café Modra“, Marienbad
Jetzt sitzen wir hier, nach einem guten Tröpfchen Nieselregen und Rudolfsquelle
deklinieren wir Blaubeerpfannkuchen plus Emotion für alle durch den Kurpark
pramenieren wie die Haute Volée flaniert um die Torten gegen Dickleibigkeit und
andere Zivilisationen und im Falle von Finaleinzügen, da feiert man sich jetzt schon
kugelig. Vollkommen aufgetakelt das Herz aus Luft & Leitungswasser leistet sich was,
gönnt sich ja sonst alles & jedes Geschnörkel vor und nach dem Weltfrieden schlugen
wir kraftvoll zu bei Glauber I und Frantisek in unseren Armani-Jacketts kommen wir
uns froh & frisch und mit Fruchtfleisch & Fantasie hier Fontänen & Pramen aus allen
Rohren flüssiges Gold, hier wird Geschichte gehäckselt und zu Pellets das Gute &
Schöne gefriergetrocknet, und wo bleibe ICH®?
Du hast die Lizenz für dein Ich noch nicht erworben, bist den Stukkateuren der
Neuzeit ein © voraus dank Deiner Radlerhosen für die sportiv durchgestylte
Nachtischplatte vor Ort. Ein wenig Sunnyboy-Schmelz unter dem Kronleuchter
bröckelt bereits das Räumkommando voll auf Kuss, voll auf Retroglück, voll auf
HERZ® à la Chopin, ich habe das alles sowas von du mich auch!
Gib mir just noch eine Parkscheibe, wir haben noch Zucker im Koffer, etwas
Kaffeepulver auch als Denksportaufgabe, wir fahren das voll gegen die Architektur,
spare etwas Wort für die Dichtkunst mit echten Achselhaaren gemischt: Das
Tagesangebot an Schmackes ist gering. Der 74-jährige Johann wollte noch einmal
geheimratet werden, Baby, don’t hurt me, wir befestigen unser zweisames
Schlösschen am elegischem Samt und sonders, er wollte noch einmal ‘ne flotte 19-
jährige einfach drüberbrettern, passt scho‘.
Das war also die Legende von Loretta & Co. in der Badewanne, wo Johann mit so
mancher.


C&A: Voll in die Nostalgiefalle: Mein Herz ist ein Roadmovie ohne Abzweigungen.
C: 2 Fell A: 2fell C&A: 2fell!
A: Christel Steigenberger
C: Armin Steigenberger


C: Atlas. Upcyclet 1.1
zu Huma Bhabha, „Atlas“, 2015, recycled tyre. „Let's take all the beautiful scenes
out“ (Lars von Trier in einem Interview)  -- eine Plastik aus Schwarzem
Reifengummi, gesehen auf der Biennale in Venedig 2015.



A: Die verschiedenen Profile verschnittener Kurven, voll abgefahrene Ebene,
Rasantes rolliert
schnell abgefetzt und tausendekilometerweit meiert ein abgelegenes, menschliches
Wer.

C: Als Mehrtürer über eine Brücke ins Paradies: Schwarzzöller (36’’), schorfiger
Atlas, schroffe Gipfel,
Asphalt, Nirvana, Grip. Gedankengebirge busy absacken lassen & an erhabenen
Versuchen scheitern

A: (28’’) um ein runderneuertes, dunkelschwarzes Weltgebäude abstützen zu lassen
in irgendein Loch
Bergkämme recyceln, sie riechen verbrannt. Eine Daumenbreite tief innehalten. Man
müsste Scharf-

C: kantiges, Sprödes nach Athen tragen, den Morgenreif, Schlamm oder Staub an
Wülsten in Wüsten
geländegängig per Ganzjahressprachen bleibt uns die Stunde stehn. Geblockte
Zugänge

A: into a dream sinistert das Aufgerissene, Begradigte, Dargelegte marokkanischer
Existenzgrate.
Wir fahren über Stahlmäntel hin: Linkes Bein, rechtes Bein aller wahren
Gegenstände.  Perfekt

C: vulkanisierte Ferne bleibt pretty pure der zähe Gummi einer Willkommenskultur
im Goodyeah.
Bodenhaftung, i.e. felgenlose Performance einplaniert. Plastikschreie in Schwarz
versteckt seine

A: Erden selten an olfaktorischen Happen franst etwas aus. Was bedeutet eine
totgeborene Schlange?
Wer füttert leblos Angebahntes? Das Tier am Totpunkt jäh abgeschnitten. Den
Masterplan komplett

C: geschrottet. Dies ist nur eine Installation. Wollen Sie das Programm jetzt
deinstallieren? Senkungen
black&white, Hebungen. Morgenländerrücken-Surrogate. Viel mehr bleibt uns nicht.
Lappen fluppen

A: bizarre Kuppen form the grave eines ganzen Kontinents - schwarzglühender well-
experienced Himmel
mal einfach auf den Boden gelegt die Lippen vor die geschworenen Füße fällt
verschmorter Geruch.

C: Aquaplanungen plus schneebedeckte Pneurosen hinter der Linse
psychophysischer Trübungen
ergrauender Stars: Mal dir einen Mann beim Ausritt durch die Countryseide, einen
verwachsenden

A: Schatten, der dich nachts schneidig befährt am Screenplay: gloriose Noppen und
Riefen in vanitate
vs. die Rundungen seiner Reifen, am Todesstreifen marschierende Stiefel als
spurendes Wir.

C: Worauf wir uns fortbewegen am Black Friday einen Arm in die Hüfte: friedlich-
totes Sohlenleben
mit weißer Farbe Selen eines letzten Überhangs von attackierendem Hertz (nowhere
over the rainbow!)

A: bei 160 km/h sich opfern für posthumes Bonusmaterial, vor den Augen ein LKW
am sardonischen Vers.
Nachts in den Bergen herrscht eisig Verkehr, Gummi fahnt und alle Blenden stehen
offen: UTOPIA SUCKS!  

C: Alles, was uns um- und die Welt weiterbringt, geht als Gespenst nicht
digitalisierbar aus Ungeborenen
87 % Schwarz,Todessschoß. Einiges endet pretty poor (run on flat) im hierzulande
gefrorenen Schirm

A: zwischen die Augen amortisiert sich Lenkverhalten in Plastikstrudeln, bloggt
Treibgut sich all around the
Lösungsversuche - all the way Bremsvermögen reibungsarm absorbierbar, weiß
gebleckt.
C&A: Voll in die Nostalgiefalle: Mein Herz ist ein Roadmovie ohne Abzweigungen.
C: Zurück von der schweren Kost…
A: …zum Tonfall der Roadmovies

A: 29.01.2016 Langwieder Heide, am Bankerl
C: Leute macht doch mal das Biotop platt
A: kuschelt + flauscht es
C: wozu letzte Idyllen bewahren
A: in diesen leuchtenden Tagen
C: Humboldtscher Pracht?


C: 10. 05. 2016, Vor dem Kloster Moni Thari, Rhodos
Hier heilig, heilig aber kalt, kalt Weihrauchgeruch im Schatten alter Zeit neu
gepflasterte Feigenbäume unter den Blicken des Pankreators „Bonjour!“
(…) Kontemplativ kommen sie zu schauen four years ago und flanieren in absurden
Paarungen mit Hut und kurzen Flammenschwertern, dereinst werden sie dem
heiligen Michael danken für das Selfie mit dem Klosterbruder und seinem Sohn.


A: 11.06.13, Ustka, Hafen, Taverna Viva
Karol ist ein roter Fratz an der Grenze von niedrig kariertem Fachwerk, kaschubisch
für Schleppkahn und Süßteile auf der Promenade eine Apfelscheibe hineinlegen in
den langen Abend ein kleines Karussell. Grobe Holztische mit Hafen und kleinen
späten Kinderwagen spät geniest an den Damentisch ein rotes Kinderbier hinter dem
Leuchtturm und noch so hell. Die Polen sind die Franzosen unter den Wikingern mit
kürzeren Kartoffeln, dafür schöneren Seesanddünen, dafür viele Bötchen die Küste
entlang, (…)

C: Wir hingegen rüsten uns für weitere Flußmündungen und Fleißmündungen, eifrig
schnäbelnd

A: am Wod(k)a kann es nicht liegen, andere Geschichte auch Hafenarbeit, ein Bier
und ein Bier und dann gut.

C: I can’t remember wie mein Vater einer war. Er wuppt nicht an jeder Straßenecke
mit der Klimper.

A: Die heilige Familie und ihre fastheilige Verwandtschaft: St. Peter und Pawl sind
mir Marmor, dort, wo es eng wird,

C&A: schmück es dir aus!

C: Schonet die Wiesen, ihr alten Wolkenkämpen!

A: Pflücket das Glück, ihr Donnergurgler und träumet von Brotzeit.

C: Get your reeeeeeal hot dicke Dame: du hebst am Herbst dieser Stadt.

A: Ich weiß noch, wie uns der Spanische Treppenwitz entfuhr!

C: Die Schnurbänder lösen.
A: Schnürlreng.
C: Eng.
A: Heute regnet es
C: nur 1x.
A: Und lacht.
C: Tu nur schön weitergockeln.
A: Avoid gaganess!
C: Mehr davon morgen.

C&A: Voll in die Nostalgiefalle: Mein Herz ist ein Roadmovie ohne Abzweigungen.
C: 2 Fell A: 2fell C&A: 2fell!
A: Christel Steigenberger
C: Armin Steigenberger

C&A: Vielen Dank.

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü