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(Michael Braun, Hans Thill:) Aus Mangel an Beweisen

Rezensionen / Verlage


Meinolf Reul

Aus Mangel an Beweisen. Deutsche Lyrik 2008-2018. Der Braun/Thill, vierte Runde


Die Rechtsprechung kennt den Freispruch eines Angeklagten aus Mangel an Beweisen. Aus Mangel an Beweisen ist darum ein überraschender Titel für eine Anthologie deutschsprachiger Lyrik. Von welchem Vorwurf denn sollte die Poesie freigesprochen werden, und wäre es nicht unter Umständen begrüßenswert, ließe sie sich hier und da eines 'Vergehens' bezichtigen?
    Michael Braun schlägt in seinen „Sechs Vignetten zum Gedicht im 21. Jahrhundert“ – die als einer von sieben Essays den Band beschließen – eine andere Lesart vor. Er bezieht sich dort auf die Fähigkeit des Dichters, „sich […] in der Unsicherheit und Ungewissheit zu bewegen, mit einem nicht-identifizierenden Sprechen, das sich im Modus des Übergangs befindet […]. Das Gedicht geht also in die Ungewissheit, es liefert keine Beweise, es spricht […] ,aus Mangel an Beweisen´“.
    Mit anderen Worten: Das Gedicht weiß es auch nicht besser, seine Position ist zweifelhaft, sein Ziel liegt im Ungefähren. Dennoch wählt es das Sagen anstelle des Nichtsagens; das Nichts auf sicherer Habenseite, begibt es sich auf Sinnsuche. Doch worin bestünde der Sinn eines Gedichts? Wäre ihm ein anderer Sinn zuzubilligen als der, formal schlüssig zu sein, und damit gut? Das jedenfalls springt im besten Fall dabei heraus: ein gutes, formal schlüssiges Gedicht.
Hierfür ein erstes kurzes Beispiel, von Urs Allemann.

am grab

gut, dass wir nicht in england leben
und nicht in frankreich, mama.

death hat fünf buchstaben, life bloss vier.
vie three, mort one more: four.

rejoice, ma: chez nous leben
cinq, tod trois.

In einem kürzlich erschienenen Beitrag zur Feier des Erscheinens von Kurt Pinthus' Anthologie Menschheitsdämmerung vor hundert Jahren schrieb Michael Braun (selbst)kritisch, jeder Anthologist arbeite freiwillig oder unfreiwillig daran, eine „differenzierte Artenvielfalt portionengerecht zuzubereiten“; wiewohl man sich hier und da mehr Kontrastschärfe gewünscht hätte: die Diversität der deutschsprachigen Lyrik wird im großen und ganzen durchaus gewahrt – „eine [...] Bestandsaufnahme der lyrischen Schreibweisen im noch jungen 21. Jahrhundert zu erstellen“ ist die ausdrückliche Absicht beider Herausgeber –, nur politische Gedichte (darüber lässt sich diskutieren) und Liebesgedichte fehlen, mit wenigen Ausnahmen. Dafür gibt es Naturgedichte – gelegentlich geht die Natur ins Dörfliche oder Kleinstädtische über –, Gedichte über Sprache, Sprachvermischung, über Krankheit und Tod. Hier und da blitzt Humoristisches auf. Die vor allem in den 60er Jahren diskutierte Form des Langgedichts ist mit einem Auszug aus Paulus Böhmers Zum Wasser will alles Wasser will weg vertreten. Raffinierter, um das andere Extrem, das der Verknappung, zu zitieren, Arnfrid Astels Haiku:

Divina Commedia

Sie werfen
keinen Schatten, dort,
die Schatten.
         
Die mit dem Danteschen Titel aufgerufene Totenwelt kennt „keinen Schatten“, „die Schatten“ sind „dort“, im lichtlosen Raum der Hölle, nur die körperlosen Schemen der Verstorbenen. Der Clou in Astels Gedicht ist nun, dass es den Schattenlosen ihren Schattenwurf zurückgibt, typographisch abgebildet in der Substantivdoppelung des zweiten und dritten Verses. Das Hauptwort ist aber auch in sich selbst schattiert: hier optischer Effekt, dort Metapher für die Toten. In der Logik ihrer Anordnung erscheint das siebente Wort als 'Schatten' des vierten. Semantisch aber verhält es sich gerade umgekehrt, das heißt es ist das am Gedichtende stehende Satzsubjekt – und das mit ihm synonyme „Sie“ des Anfangs – die den „Schatten“ 'werfen', welcher die exakte Mitte des Gedichts einnimmt und dessen eigentlicher Aussagekern ist (ähnlich wie die Aussparung in Eugen Gomringers „schweigen“-Gedicht): sein Gegenstand. So mogelt Astel indirekt einen Lichtstreif des Lebendigen in das dunkle Reich der Toten, freilich nur auf der formalen Ebene der wenigen hier gesetzten Worte.

Aus Mangel an Beweisen ist die vierte von Michael Braun und Hans Thill gemeinsam verantwortete Anthologie – nach Punktzeit (1987), Das verlorene Alphabet (1998) und Lied aus reinem Nichts (2010) – und überblickt, wie ihre Vorläufer, ein Jahrzehnt.
    Vermutlich liegt es in der Natur der Sache, dass Anthologien zu großzügig verfahren; längst nicht alles, was die Herausgeber zusammengetragen haben, scheint anthologiewürdig, eine Kürzung um ein Drittel hätte nicht geschadet und wäre der Idee der Blütenlese, was Anthologie ja wörtlich heißt, nähergekommen, als es nun die übersättigende Bündelung von sage und schreibe gut einhundertachtzig Autoren leistet. Die Leserin muss aber sowieso nicht alles gut finden und stellt sich mit Bleistiftkreuzchen eine eigene Sammlung zusammen.
    Positiv gewendet, lädt Aus Mangel an Beweisen trotz oder wegen dieser Fülle zu vielen Entdeckungen und manchen Wiederbegegnungen ein. Die Ausbeute erweist sich als umso fruchtbarer, als Michael Braun und Hans Thill nicht daran interessiert sind, eine Arena für das Paradieren von Großdichtern zu bereiten (wer sollte das auch sein?). Sie interessieren sich für die dichterische Szene in ihrer Vielfalt, unter Einschluss derer, die man schwerlich einer Szene überhaupt würde zurechnen wollen. Dazu gehört auch, dass sie keinem Jugendwahn anhängen: von Neunzigerjahrgängen bis zu Neunzigjährigen reicht das Altersspektrum. Der Anteil der Frauen ist erfreulich – und berechtigt – hoch. Róža Domašcyna, Karin Fellner, Dorothea Grünzweig, Jayne-Ann Igel, Sina Klein, Barbara Köhler, Dagmara Kraus, Marion Poschmann, Sibylla Vričić Hausmann, Uljana Wolf – sie alle und andere mehr sind mit starken Gedichten vertreten.
   Zugleich aber sind Anthologisten natürlich auch Strategen im Literaturkampf, und mitnichten ist es so, dass hier vorkommt, wer seit 2008 einen Band veröffentlicht hat, wie Richard Kämmerlings leichtsinnig behauptet. Mikael Vogel, Kinga Tóth, Thorsten Krämer, Markus Hallinger, Achim Wagner, Crauss., Brigitte Struzyk, Lütfiye Güzel, Mathias Traxler, Hannes Bajohr und Astrid Nischkauer, um nur einige zu nennen, fehlen.

Und wer ist da? Erst Monika Rinck, dann Gerhard Falkner als, vielleicht, Stifterfiguren eröffnen den Band mit je einem Gedicht, hier aus Honigprotokolle, dort aus Schorfheide.
    „Ich könnte ein Berserker sein“ – die Überschrift dieses ersten von insgesamt elf Kapiteln – gibt insofern den Tenor für die folgenden rund zweihundertvierzig Seiten vor als das Berserkertum in die Möglichkeitsform gebannt ist. In der Tat fällt eine abgeklärte Grundstimmung auf, bei der zu fragen wäre, ob sie repräsentativ für die neueste Lyrik ist. Selbst ein auf den ersten Blick resoluter Sprachzugriff wie bei Anja Utler wirkt kontrolliert und laborhaft kühl. Was einst (auch) Affekt war, ist nun ein Sprachregister unter anderen. Andererseits gibt es einen Konstantin Ames, dessen Schreiben, bei allem Formbewusstsein, etwas Draufgängerisches, unverschämt Lässiges ausstrahlt. Solcherlei Vitalität bleibt aber die Ausnahme.
 Formal aus dem Rahmen fällt Christian Schloyers Gedicht „LEVEL 42“, das von Computerspieloberflächen inspiriert ist. Die Leserichtung von rechts nach links und von oben nach unten wird von Schloyer aufgehoben, indem er die Verse auf vier Ebenen in Textpäckchen anordnet. Graphische Ergänzungen (Leitern, Pfeile, Verbotszeichen) arrangieren eine dem Leser teilweise freigestellte Lesereihenfolge, so spielerisch wie komplex. Der formale Aufwand birgt allerdings die Gefahr, die Worte zu überlagern. Immerhin wird hier etwas Neues ausprobiert: begrenzte Aleatorik.
    Nur Simone Kornappel nutzt daneben noch die gestalterischen Möglichkeiten des Computers, allerdings unter Vermeidung des Spiele-Aspekts. „muxmäuschen“ heißt ihr konzentriertes, kreisförmig angelegten Gedichts, in dem sie die digitale Textverarbeitung nicht – wie es bei Christian Schloyer der Fall ist – verwendet, um das Textgefüge zu lockern, sondern um es zu komprimieren und zu härten. Ähnlich streng verfährt Richard Duraj, der hier leider nicht vertreten ist.
    Einen Vorläufer für diese Innovationen kann man in den barocken Figurengedichten sehen, für die die Anthologie überraschenderweise ebenfalls ein Beispiel bereithält.
   Es ist – auch das eine Überraschung – Mara Genschel, die diese Form aufgreift, in einer Zitatmontage historischer Belegstellen. Ihr Vanitas-Gedicht variiert in seiner ersten Hälfte die Formel „das ist das ende vom liede“; in der zweiten Hälfte kehrt sich die Wortreihenfolge um: „und das ist das lied vom ende“. Die inhaltliche Verschärfung wird dann wieder abgemildert durch die Verwendung des Niederdeutschen in den Versen: „man sagt auch: das ende vom weg, / nd. das enne von weg“. Ein untypisches Gedicht von Mara Genschel, aber in Witz und Schlauheit doch auch wieder charakteristisch – ein toller Fund.

Die den Band beschließenden Essays entfalten sieben sehr unterschiedliche Weisen der Bestimmung von Lyrik.
   Brigitte Oleschinski bedauert in ihrem politisch engagierten, poetologische Einsichten beiläufig – vielleicht widerwillig – preisgebenden Beitrag, dass sich der „revisionistische Wind […] nicht wegdichten“ lasse. „Das Dichten folgt […] seinem Eigensinn, gerade dann, wenn es etwas Vorbestimmtes sollen oder nicht sollen soll.“ Als eine Unheil abwehrende Kunst, derer sich die Mitglieder der „Berufsgruppe Dichten“ annehmen könnten und sollten, empfiehlt sie das Übersetzen.
    Franz Josef Czernin analysiert die Alchemie des Dichtens und erläutert am Beispiel Dantes die synthetische, weltzusammenzwingende Kraft der Poesie. Czernins Seitenhieb auf „[l]eichtfertige Imagination und allzu selbstverständlich als real Angenommenes“ legt die Vermutung nahe, dass in seinen Augen nur Weniges dem Anspruch der Poesie – und seinem Anspruch – genügt.  
    Yevgeniy Breygers Konzeptualisierung des Gedichts unter dem Aspekt „faszialer Dynamik“ ist vielleicht zu spezifisch und zu nah an einer persönlichen, nicht bündig mitteilbaren Spracherfahrung, als dass sie zu einer objektiven Aufklärung über das Wesen ihres Gegenstands beitragen könnte.
    Dagmara Kraus interpretiert ein Gedicht von Inge Müller und liefert fast nebenbei eine triftige Definition des Übersetzens (eine Kunst, mit der sie sich, neben der Kunst des Dichtens, gut auskennt). „Zweidichten im Singual“ ist unter den versammelten poetologischen Beiträgen der schönste.
 Dichtungen, die biographisch motivierte Mehrsprachigkeit durchscheinen lassen oder ausdrücklich ausstellen, stellt Uljana Wolf in den Mittelpunkt ihres weit ausholenden Essays. Speziell auf Alexandru Bulucz geht sie näher ein: auf sein – hier abgedrucktes – langes Gedicht „Stundenholz“ im allgemeinen und seine Beobachtung der klanglichen Nähe von „Petersilie“ und „Seele“ im besonderen. Wolf verknüpft sie mit der Kulturgeschichte der Petersilie als Grabpflanze und, ungleich brisanter, mit dem Problem des „Sprachterrors“, wie er sich zum Beispiel 1937 im Parsley Massaker tödlich entlud, bei dem in der Dominikanischen Republik über 20000 haitianische Gastarbeiter ermordet wurden, die nicht wie die Einheimischen „perejil“, sondern „pelejil“ zur Petersilie sagten. Über den Umweg des italienischen Kunstmärchens „Petrosinella“ (Petersilchen) und seiner kolonialen Voraussetzungen und Implikationen, gelangt Uljana Wolf zum Gebrauch/Missbrauch von Sprache als „Herrschaftsinstrument“, zu dessen Überwindung sie folgende Utopie (oder Praxis) vorschlägt, ganz knapp umrissen: „Europäische Sprachgeschichte feministisch und dekolonisierend reappropriieren, verworren, disparat.“ Ein strafferer Zuschnitt hätte Wolfs Essay, der sich an ein akademisch geschultes Publikum richtet, gutgetan – mit Gewinn zu lesen ist er allemal.  
    Hans Thill genügen zwei Seiten, um einen Bogen von Klopstock und einer dort überraschend früh formulierten Sprachskepsis („Überhaupt wandelt das Wortlose in einem guten Gedicht umher wie in Homers Schlachten die nur von wenigen gesehenen Götter“) über die Feststellung, dass der Krieg wieder ein Gedichtthema ist, hin zu einer freundschaftlichen Erinnerung an die im letzten Jahrzehnt verstorbenen Dichter zu schlagen, deren Leben von Krieg und Verfolgung geprägt war (ihnen ist das Schlusskapitel im Gedichtteil der Anthologie gewidmet). Thill erinnert an den „Ungeist“, in den sie hineingeboren wurden – ein Ungeist, „der sich jetzt wieder laut zu Wort meldet“.
  Schließlich Michael Braun mit den eingangs erwähnten „Vignetten zum Gedicht im 21. Jahrhundert“, die er unter das Oskar Loerke zitierende Motto „Das Radikalste und das Konservativste“ stellt. Es sind Vignetten auch zur Tätigkeit des Anthologisten, die sich längst vom ebenso hehren wie anmaßenden Anspruch verabschiedet hat, einen ewigen Vorrat der Dichtkunst anlegen zu wollen (Ewiger Vorrat deutscher Poesie, herausgegeben von Rudolf Borchardt, 1926). – Michael Braun sieht seine und Hans Thills Herausgeberschaften in der Tradition Walter Höllerers (Transit, 1956) und Hans Magnus Enzensbergers (Museum der modernen Poesie, 1960). Enzensbergers vor vierzig Jahren getroffene Aussage, dass die Weltsprache der Poesie in unzählige Dialekte zerfallen sei, hat, so Braun, auch heute noch Gültigkeit. Einen ungebrochenen Reiz bescheinigt er vor diesem Hintergrund den „alten Formen und Reimstrophen“. Noch einmal zitiert er Loerke, der den Reim als „etwas Geselliges“ charakterisiert hatte.
    Beides – die Heterogenität einerseits, und die Bindekraft des Reims andererseits, in der „Laute, Dinge, Leiden, Glückseligkeiten, ganze Seelen und Herzen, oft von weither“ (Loerke) zusammenkommen – spiegelt sich mustergültig in Bertram Reineckes Fragment eines Sonettenkranzes, das, wie es in einer kurzen Notiz des Autors heißt, „vollständig aus unveränderten vollständigen Originalzeilen aus Vorlagen der Dichtung und Dramatik des 17. bis frühen 20. Jahrhunderts zusammengesetzt“ ist, und das hier abschließend zitiert werden soll:

Vielleicht auf Spiegeln als Lybelle beben
Obwohl umschwebt von Freud' und lauten Scherzen –
Vergessen will ich, lernen und verschmerzen
Und marionettenhaft die Glieder heben.
Vom Echo gellend wieder rückgegeben
Im Wirbel Sand durch Lüfte, die zu schwärzen
Ein feuchter Wind verlöscht die lust'gen Kerzen.
Zur bleichen Ferne wird das ganze Leben
In eitlem Unbestande wankt das Glück
Umsponnen rings vom zarten Silberflaum.
Und leise schaudernd wend' ich meinen Blick.
Fall' in die alten Träume nicht zurück
Wie wälzen sie sich schwer und wispern – kaum
Entschwirren Menschensprachen in den Raum.                          


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Michael Braun / Hans Thill (Hgg.): Aus Mangel an Beweisen. Deutsche Lyrik 2008-2018. Heidelberg (Verlag Das Wunderhorn) 2018. 320 Seiten. 26,00 Euro
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